21.10.2018 - 11:00 Uhr
Neustadt an der WaldnaabOberpfalz

Willi auf wilden Wegen

Willi Weitzel nimmt Jung und Alt mit auf abenteuerliche Reisen und erzählt von wilden Wegen.

Viele Besucher der Stadthalle Neustadt folgen Willi Witzel auf seinen wilden und abenteuerlichen Wegen.

Einmal einen echten Grizzly-Bären sehen, während der Dürrezeit durch Afrika reisen, einmal durch einen der größten Seen Bayerns schwimmen oder blind ausgesetzt wieder den Weg nach Hause finden. Das alles sind Vorhaben, die gefährlich sind und echten Mut erfordern.

Fernsehmoderator und Kinderidol Willi Weitzel stellte sich den Herausforderungen und begab sich auf echte Abenteurerwege. Am Samstagnachmittag nahm er die vielen Besucher der Neustädter Stadthalle mit auf seine wilden Reisen. Mit zahlreichen Bildern, kurzen Fimausschnitten und seiner authentischen Vortragsweise brachte der Reporter aus "Willi will´s wissen" Jung und Alt zum Staunen und weckte Neugierde.

"Heute öffne ich euch einmal mein Schatzkästchen", begann der ehemalige Lehramtsstudent seinen Vortrag. Nachdem die Besucher einen Countdown gezählt hatten, startete bereits die erste Etappe. Gemeinsam mit Tierfotograf Konrad Wothe legte sich Willi auf die Lauer, um sein bestes Tierfoto zu schießen. Einheimische Tiere reichen ihnen jedoch nicht aus. Ziel war es, einen echten wilden Grizzly-Bären mitten in Alaska zu fotografieren. Und tatsächlich hatte Willi Glück. Eine weibliche Bärin lief ihm mit ihren zwei Jungtieren direkt vor die Kamera.

Auch vor der Kälte des Ammersees schreckt Weitzel nicht zurück. Schon als Kind nahm er sich vor, durch einen der größten Seen Bayerns zu schwimmen. Selbst die mahnenden Worte seines Vaters konnten ihn nicht von seinem Vorhaben abbringen. In dreieinhalb Stunden schaffte er es, die rund 5,3 Kilometer ohne Pause zu schwimmen ‒ trotz einiger Krämpfe und möglichen "Monsterfischen" im Ammersee.

Doch auf solch wilden Wegen begegnet man nicht immer nur Schönem. Bei einer Reise nach Kenia zum Volk der Turkaner für die Spendenaktion der Sternsinger wurde der Moderator mit den Folgen des Klimawandels konfrontiert. Seit vielen Jahren bleibt in dieser Region der Regen aus. Über eine Millionen Erwachsene und Kinder sind täglich auf der Suche nach Trinkwasser.

Geschwisterliebe und Gastfreundschaft erfuhr Willi als sein Bruder ihn im Rothaargebirge aussetzte. Die Aufgabe bestand darin, ohne Handy, Uhr und Geld zurück in seinen Heimatort Stadtallendorf in Hessen zu finden. Auf dem Weg zurück begegnete Willi vielen Menschen, die ihn aufnahmen, mit Proviant und Kleidung versorgten und ihm halfen, den Weg nach Hause zu finden.

Doch wieso begibt man sich auf solche aufregende und wilden Wege? Willi Weitzel antwortete so: "Es ist wichtig, nicht die anderen zu beeindrucken, sondern sich selbst. Und das habe ich mit dieser Reise defintiv geschafft."

Hautnah können die Kinder ihr Idol in der Pause treffen - und dabei gleich Autogrammkarten ergattern.

Einen echten Knochen aus Afrika brachte der bekannte Fernsehmoderator mit und reichte ihn durch die Reihen.

Man kennt ihn meist nur aus dem Fernseher. Jetzt konnte man Willi Weitzel auch einmal live beim Erzählen seiner "Wilden Wege" sehen.

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