12.04.2019 - 15:35 Uhr
NiedermurachOberpfalz

Viel Beifall für Bürgermeister und Gemeinderat

Die Bürger der Gemeinde Niedermurach haben bei der Bürgerversammlung keine Kritikpunkte anzubringen. VG- Leiter Anton Brand erläutert die erforderlichen Wasserversorgungsmaßnahmen für einige Ortsteile.

Für seine und die Arbeit des Gemeinderates erhielt Bürgermeister Martin Prey bei der Bürgerversammlung in Pertolzhofen viel Beifall.
von Christof FröhlichProfil
Mit einer 81-seitigen Präsentation machte der Leiter der VG Oberviechtach, Anton Brand, den anwesende Bürgern anschaulich, welche Variante der erforderliche Maßnahmen der Wasserversorgung für die Gemeindeteile Hammermühle, Pertolzhofen und Zankendorf für die Bürger die wirtschaftlichste und auf lange Sicht auch die Kostengünstigste sei. (Bilder) frd

Sehr gut besucht war die Bürgerversammlung für die Gemeinde Niedermurach im Gasthaus Winderl in Pertolzhofen, bei der Bürgermeister Martin Prey auf die vergangenen Jahre zurückblickte und einen Ausblick auf die kommenden Jahre gab.

Für Einsatz gedankt

In einem weiteren Part wurden den Bürgern die neu zu gestaltenden Wasserversorgungsmaßnahmen für die Gemeindeteile Hammermühle, Pertolzhofen und Zankendorf, vorgestellt. Das übernahm der Leiter der Verwaltungsgemeinschaft (VG) Oberviechtach, Anton Brand.

Im Gedenken an die Verstorbenen hob Bürgermeister Martin Prey stellvertretend für alle Gemeindebürger, die Verdienste des im Vorjahr verstorbenen Erwin Rötzer hervor, der sich neben seiner 18-jährigen Tätigkeit im Gemeinderat auch um viele anderen Belange der weltlichen und kirchlichen Gemeinde verdient gemacht hat.

16 Geburten, 13 Sterbefälle

Prey bedauert, dass die Gemeinde im Vorjahr mit dem Wegzug der Mitbürger der Dr. Löw Soziale Dienstleistungen gleich 22 Frauen und Männer auf einen Schlag verloren habe, wodurch die Anzahl am Jahresende 1253 betrug. Im Vorjahr waren 16 Geburten, 13 Sterbefälle und sechs Eheschließungen zu verzeichnen. Der älteste Gemeindebürger ist Johann Kiener aus Zankendorf mit 97 Jahren.

Mit 26 Kindern im Kindergarten, 16 Kindern in der Krippe und 36 Kindern in der Grundschule sehe die Gemeinde Niedermurach einer guten Zukunft entgegen, zumal bei Schulbeginn im Herbst nur vier Kinder in die Hauptschule kommen und 14 Kinder in die Grundschule eingeschult werden.

In seinem Rückblick sprach Prey neben anderen für die Gemeinde von größerer Tragweite getroffenen Entscheidungen des Gemeinderates den Bau des neuen Funkmastes, den Straßenbau Dürnersdorf-Enzelsberg, den vor der Fertigstellung stehenden Mehrgenerationenplatz am Badeweiher, die Sanierung des Niedermuracher Pfarrhofes und die energetische Sanierung der Mehrzweckhalle in Niedermurach an.

Auch der Blick auf die Finanzern der Gemeinde ist trotz der vielen Investitionen immer noch positiv, denn mit einer Verschuldung on 217 500 Euro und einer Pro-Kopf-Verschuldung von 176 Euro stehe die Gemeinde im Vergleich zu andern Kommunen noch recht gut da.

Nicht zum Nulltarif

Mit einer 81-seitigen Präsentation machte dann der VG-Leiter Anton Brand den Zuhörern klar, welche Variante der Umstrukturierung der Wasserversorgung für die Gemeindeteile Hammermühle, Pertolzhofen und Zankendorf die wirtschaftlichste und auf lange Sicht auch die kostengünstigste sei. Dabei erläuterte Brand die Notwendigkeit dieser Maßnahmen, den Planungsauftrag an das Ingenieurbüro sowie die Möglichkeiten zur Behebung der bestehenden Defizite und stellte die in einem umfangreichen Zahlenwerk begründeten möglichen Varianten und deren Fördermöglichkeiten vor.

Den Bürgern machte Brand dabei deutlich, dass diese vorgesehenen Möglichkeiten auch für sie nicht zum Nulltarif zu bekommen sind und dass der Anschluss an die Nord-Ost-Gruppe Neunburg die bevorzugte Lösung sei.

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