Die Staatsanwaltschaft Regensburg hat am 13. Oktober Anklage gegen zwei Personen wegen des Tatvorwurfs der besonders schweren räuberischen Erpressung erhoben. Sie sollen im Juli 2022 einen Markt im Nittendorfer Ortsteil Undorf überfallen haben. Wie die Staatsanwaltschaft Regensburg in einer Pressemitteilung schreibt, werde ein damals 19-jähriger Mann beschuldigt, den Überfall mit einer geladenen Schreckschusspistole durchgeführt und dabei rund 18.000 Euro erbeutet zu haben. Eine heute 34-jährige Frau, die im Markt arbeitete, soll ihm dabei geholfen haben, indem sie ihm Insiderwissen über den Markt zur Verfügung stellte.
Der Überfall ereignete sich am 26. Juli 2022 kurz vor Ladenschluss. Der männliche Verdächtige soll einen Supermarktmitarbeiter mit der Waffe bedroht und ihn dazu gezwungen haben, einen Tresor aufzubrechen und ihm Bargeld in Höhe von 18.210 Euro zu geben. Anschließend soll er zuerst zu Fuß geflohen sein. Ein Mitarbeiter des Supermarkts folgte ihm. Der Beschuldigte soll mehrere Schüsse aus der Schreckschusspistole abgegeben haben, um seinen Verfolger abzuschrecken. Im August dieses Jahres nahm die Polizei die beiden Tatverdächtigen fest. Beide befinden sich in Untersuchungshaft und schweigen zu den Vorwürfen. Die Anklageschrift wirft den Angeschuldigten besonders schwere räuberische Erpressung beziehungsweise Beihilfe hierzu zur Last. Die Unschuldsvermutung gilt weiterhin.















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