18.08.2020 - 14:10 Uhr
Oberbibrach bei VorbachOberpfalz

"Dahamsam"-Festival: "Erwartungen um ein Vielfaches übertroffen"

Hunderte Gäste besuchen an drei Tagen die Angebote des "Dahamsam"-Festivals. Veranstalter und Kommunalpolitiker blicken zufrieden zurück – und danken allen Helfern und den kooperativen Besuchern.

Das Zelt war stets voll gefüllt und die Vorstellungen ausverkauft. Die Organisatoren ziehen ein positives Fazit.
von Stefan NeidlProfil

Pädagogisch, kulturell oder einfach zur Unterhaltung war für jeden Geschmack etwas dabei: Tanja Groß, Dominik Eckert, Tanja Renner und Conny Kausler, die Jugendbeauftragten der Mitgliedsgemeinden der Verwaltungsgemeinschaft Kirchenthumbach, stellten ein tolles dreitägiges Festival auf die Beine. Nun ziehen sie ein insgesamt positives Fazit.

Dominik Eckert ist Jugendbeauftragter von Oberbibrach. "Meiner Meinung nach können wir alle mehr als zufrieden sein, meine Erwartungen wurden um ein Vielfaches übertroffen", erklärt er. "Das Zelt war jedes Mal so gut wie voll, was wollen wir mehr? Es waren tolle Künstler in Oberbibrach, alles hat perfekt funktioniert und das Wichtigste: Sowohl die Kinder als auch die Erwachsenen hatten ein paar unbeschwerte und schöne Stunden. Allein dafür hat sich die viele Arbeit gelohnt."

Sein Kirchenthumbacher Pendant Tanja Groß fügt hinzu: "Besonders hervorzuheben ist auch die tolle Zusammenarbeit der vielen freiwilligen Helfer von Motorradclub, Landjugend und Schützenverein Oberbibrach sowie von den Mitarbeitern des Bauhofes Vorbach. Ohne sie wäre so eine Veranstaltung gar nicht zu stemmen gewesen."

Gerade in Corona-Zeiten sei eine solche Großveranstaltung nicht einfach auf die Beine zu stellen, betonen beide. Lange Planungen und Rücksprachen mit dem Gesundheitsamt seien im Vorfeld nötig gewesen. Wichtig gewesen sei dabei die Weitläufigkeit des Geländes, um die Abstände einhalten und Staus vermeiden zu können. Das Zelt musste an den Seiten offen bleiben - dies garantierte eine Luftzirkulation und ein Verlassen ohne Stau zu den Seiten hinaus.

Die Stühle waren nummeriert und wurden durch Reservierung zugewiesen - so kann jede Person identifiziert, können mögliche Infektionsketten nachverfolgt werden. Neue Lockerungen, zum Beispiel das erlaubte Beisammensitzen mehrerer Personen, machten immer wieder Anpassungen nötig, erläutern die Jugendbeauftragten. Insgesamt umfasste das Hygienekonzept mehrere Seiten.

Dominik Eckert lobt auch das vorbildliche Verhalten der Besucher, die "immer verständnisvoll und besonnen reagiert haben".Bei Abendveranstaltungen waren maximal 100 Gäste zugelassen, bei Angeboten für Kinder lag die Obergrenze bei 70. Wegen der beschränkten Besucherzahl sei das Fest wirtschaftlich kein Erfolg gewesen, merken die Veranstalter an, aber das sei ihnen bereits vorher klar gewesen. Dank der Unterstützung durch viele lokale Unternehmen und Projekte sei die finanzielle Realisierung überhaupt erst ermöglicht worden. Dadurch sei der Eintritt gerade bei den Kinderveranstaltungen sehr günstig gewesen.

Auch die Lokalpolitiker stand hinter ihren Jugendbeauftragten. Bei jeder Einzelveranstaltung war mindestens ein Bürgermeister oder dessen Stellvertreter zu Gast. Seinen Dank möchte auch der Vorsitzende der VG Kirchenthumbach, Alexander Goller, allen Helfern im Organisationsteam aussprechen: "Ohne deren Engagement wäre dies alles nicht möglich gewesen. Auch den ganzen Besuchern, ob klein oder groß, sei gedankt, dass sie durch ihren Besuch zu dieser hervorragenden Veranstaltung beigetragen haben." Und Goller macht deutlich: "Wir haben den Auftakt einer intensiveren Zusammenarbeit des Marktes Kirchenthumbach, der Gemeinde Schlammersdorf und der Gemeinde Vorbach erlebt und wir werden bei verschiedenen Projekten in den nächsten Jahren daran anknüpfen können."

Oberbibrach bei Vorbach
Vertreter der Politik besuchen fast jede "Dahamsam"-Veranstaltung. Im Bild der Schlammersdorfer Bürgermeister Johann Schmid.

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