20.07.2021 - 17:54 Uhr
OberviechtachOberpfalz

40 Millionen Euro für Oberpfälzer Kliniken

Der Freistaat Bayern investiert 346 Millionen Euro in den Krankenhausbau. Das kommt auch den Regionen zu Gute. In der Oberpfalz gibt es sogar einen Neubau.

Wöllershof Bild: Gabi Schönberger
von Alexander Pausch Kontakt Profil

Der Freistaat Bayern will in den Jahren 2022 bis 2025 rund 346 Millionen Euro in Krankenhausbauten investieren. Das kündigte Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) am Dienstag nach einer Sitzung des Kabinetts in München an.

Die Gelder kommen auch einer Reihe von Klinken und Krankenhäusern in der Oberpfalz zu Gute: Die Asklepios Klinik Oberviechtach (Kreis Schwandorf) erhält für einen Neubau 22,06 Millionen Euro. Damit wird das bestehende Krankenhausgebäude ersetzt, teilte das Finanzministerium mit. Demnach fließen bereits dieses Jahr Baufördermittel von insgesamt rund 14 Millionen Euro an acht Krankenhäuser in der Oberpfalz, darunter an das Klinikum St. Marien in Amberg, an das Bezirkskrankenhaus Wöllershof (Kreis Neustadt/WN) und an das Klinikum Neumarkt.

Parsberg kommt zu Neumarkt

Im Jahr 2022 fördert der Freistaat die Integration der Kreisklinik Parsberg in das Klinikum Neumarkt mit 6,42 Millionen Euro. Für den Neubau der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie in Parsberg sind vom Freistaat 11,50 Millionen Euro eingeplant.

Finanzminister Albert Füracker (CSU) betonte, trotz der derzeit hohen Belastungen für den Staatshaushalt habe das Kabinett ein klares Zeichen für die besonders große Bedeutung der Krankenhausversorgung gesetzt. Das Personal in den Krankenhäusern leiste jeden Tag Herausragendes. Insgesamt gebe der Freistaat auch in diesem Jahr 643 Millionen Euro für seine Krankenhäuser aus - neben Investitionen umfasse dieser Posten etwa auch Pauschalmittel.

Zwei Milliarden für Regionen

Zusammen mit den laufenden Vorhaben seien damit insgesamt Investitionen in Höhe von fast 3,4 Milliarden Euro für Bayerns Krankenhäuser eingeplant. Laut Gesundheitsministerium sind mit einem Volumen von mehr als zwei Milliarden Euro 60 Prozent aller dieser Mittel für Projekte an Kliniken außerhalb der Ballungszentren vorgesehen.

Steigende Corona-Zahlen

Amberg

 

 

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.