22.02.2021 - 16:16 Uhr
OberviechtachOberpfalz

"Gute Schule" nur im Team möglich

Dr. Christine Paschen ist zur ständigen Stellvertreterin des Schulleiters berufen worden. Sie kennt das OGO seit mehr als 25 Jahren aus den verschiedensten Blickwinkeln.

Dr. Christine Paschen ist die neue ständige Stellvertreterin von Schulleiter Ludwig Pfeiffer.
von Georg LangProfil

Seit dem 12. Februar hat das Ortenburg-Gymnasium eine neue ständige Stellvertreterin in der Schulleitung. Dr. Christine Paschen trat die Nachfolge von Albert Vetter an, der in den Ruhestand verabschiedet wurde. Die neue Stellvertreterin war bisher schon Mitarbeiterin in der Schulleitung. Mit dieser Funktion wurde jetzt Studiendirektorin Silke Zettlmeißl betraut.

Albert Vetter in den Ruhestand verabschiedet

Oberviechtach

Dr. Christine Paschen trat zum Schuljahresbeginn 1994 ihren Dienst am Oberviechacher Gymnasium an. Aufgewachsen in Amberg, folgte nach dem Abitur das Studium der Fächer Deutsch, Geschichte und Englisch in Regensburg, anschließend die Promotion zum Thema „Buchbesitz, Buchproduktion und Lektüre in der Frühen Neuzeit“.

Nach dem Referendariat, das sie nach Bamberg, Ingolstadt und Neumarkt führte, ist sie seit nunmehr einem Vierteljahrhundert in Oberviechtach. Diese Zeitspanne hat dazu geführt, dass sie „die Schule aus den verschiedensten Blickwinkeln kennt“. Neben der Unterrichtstätigkeit in allen Jahrgangsstufen hatte sie über zehn Jahre lang den Vorsitz im Personalrat inne. Dazu kamen von 2005 bis 2009 die Fachbetreuung Geschichte und seit 2009 die erste Fachbetreuung Deutsch. In Zusammenarbeit mit Studiendirektor a.D. Ulrich Wohlgemuth widmet sie sich seit mehr als 25 Jahren der Organisation und Betreuung der Schulpartnerschaft mit der Prager Obchodní Akademie. Neben den Prag-Fahrten werden vielen Schülergenerationen sicher auch die von ihr organisierten Studienfahrten nach London und Berlin in Erinnerung bleiben.

Falls Zeit für ein Hobby zu finden ist, gehört ihre Liebe den Mineralien und Fossilien. Das Sammeln kommt für die Vorsitzende der „Mineralienfreunde Amberg-Sulzbach“ seit Jahren aber zu kurz. Als Referentin und Autorin widmet sie sich darüber hinaus unterschiedlichen Themen, die ihre Interessen widerspiegeln – vom Oberviechtacher Goldbergbau über die bayerisch-böhmischen Beziehungen bis zum Dreißigjährigen Krieg.

Dass sich „gute Schule“ nur im Team verwirklichen lässt, ist für sie eine Selbstverständlichkeit. Auch in ihrem neuen Aufgabenbereich hofft die stellvertretende Schulleiterin auf konstruktive Zusammenarbeit im Rahmen der Schulfamilie des Ortenburg-Gymnasiums. Bei den aktuellen schulischen Herausforderungen der Corona-Pandemie gelte dies erst recht.

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