Oberviechtach
24.10.2018 - 10:04 Uhr

Mit Hilfsgütern auf dem Weg

Die Unterstützung reißt nicht ab: Zum zweiten Mal in diesem Jahr bricht der Verein "Humanitäre Hilfe für die Ukraine" in die Stadt Rivne auf. Im Gepäck: medizinisches Gerät für ein Kinderheim und Krankenhäuser.

Unter anderen mit einem Gabelstapler (links im Bild) wurden die verschiedenen Hilfsgüter auf den Lastwagen geladen. Am Dienstag machten sich die Mitglieder des Vereins "Humanitäre Hilfe für die Ukraine" auf den langen Weg. Bild: frd
Unter anderen mit einem Gabelstapler (links im Bild) wurden die verschiedenen Hilfsgüter auf den Lastwagen geladen. Am Dienstag machten sich die Mitglieder des Vereins "Humanitäre Hilfe für die Ukraine" auf den langen Weg.

Nachdem der Bedarf an den einfachsten Gerätschaften und an medizinischem Gerät in der Ukraine noch immer sehr groß ist, haben sich engagierte Mitglieder des Vereins auf den Weg gemacht. Um Hilfe und Unterstützung zu bringen, nehmen sie heuer bereits zum zweiten Mal die 1700 Kilometer lange Reise auf sich.

Bereits im April hatte die Gruppierung einen Lastwagen mit zehn Tonnen Hilfsgütern in den osteuropäischen Staat gebracht. Am Dienstag sind die unermüdlichen Helfer und Sammler um Vorsitzenden Anton Grauvogl erneut zu einem Transport aufgebrochen, am kommenden Sonntag wollen sie wieder zurück in der Oberpfalz sein.

Vor der Abfahrt war es dem Vorsitzenden ein Anliegen, für die Unterstützung zu danken, die diese Hilfslieferungen erst möglich macht. So wird das dazu nötige Geld Jahr für Jahr beim „Großen Frauentag“ in Stadlern erwirtschaftet, und die Firma Irlbacher Blickpunkt Glas in Schönsee stellt seit Jahren unentgeltlich eine Lagerhalle zur Verfügung. Für das Begleitpersonal kann kostenlos ein Kleinbus des Autohauses Bauriedl in Dieterskirchen eingesetzt werden.

Auch die umliegenden Krankenhäuser arbeiten sehr kooperativ mit dem Hilfsverein zusammen. Für diesen Transport hat die Asklepios-Klinik Oberviechtach - neben anderen Gerätschaften - wieder Krankenbetten zur Verfügung gestellt. Natürlich geht es nicht ohne den Einsatz der ehrenamtlichen Sammler und Begleiter der Hilfstransporte. Sie opfern dafür Urlaubstage und investieren für diese Hilfe sogar noch Geld aus der eigenen Tasche.

Die dringend benötigten Hilfsgüter werden auch bei diesem Transport wieder persönlich bei einem Kinderheim, einer Sozialstation, einem Entbindungskrankenhaus und in einem Reha-Zentrum angeliefert. Wie üblich, steht auch wieder ein Besuch des deutschen Soldatenfriedhofs in Broniki und eine Stippvisite bei der Stadtverwaltung in Rivne auf dem Reiseplan. Erst kürzlich war eine Delegation aus der Ukraine in der Partnerschaft Oberviechtach und in Schönsee empfangen worden.

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