Die Walpurgisnacht, die Nacht vom 30. April auf den 1. Mai, hat ihren Namen von der Heiligen Walpurga, die am 1. Mai heiliggesprochen worden ist. Mit der Nacht verbindet sich auch der Brauch des "Walperns", in der alles, was nicht niet- und nagelfest verankert ist, von jungen Leuten davongetragen und meist in der Ortsmitte deponiert wird - oder wie in Gaisthal vor der Kirchentür. Gegen diesen Brauch ist nichts einzuwenden, so lange nichts beschädigt wird oder gar für immer verschwindet. Auch in diesem Jahr wurde im Raum Oberviechtach einiges "verrückt". Den Doktor-Max-Schwarz-Brunnen "zierten" am Morgen größere Blumentöpfe. Eine zerbrochene Plastikbank vor dem Rathaus muss jedoch als Sachbeschädigung eingeordnet werden. In Winklarn standen einige Traktoren samt Anhänger auf dem Marktplatz und auch in Teunz hat sich wieder ein größeres Sammelsurium von Gerätschaften angesammelt. Vor dem Schönseer Rathaus luden aufgestellte Bänke, Stühle und Tische am 1. Mai zum Verweilen ein.
In Pirkhof scheint neben dem Hösl-Weiher eine neue OBI-Filiale eröffnet zu werden, denn ein Werbeanhänger war schon platziert. Auch in anderen Ortschaften waren Tische, Bänke, Mülltonnen, Schaukeln, Trampolins oder Gartentore da zu finden, wo sie garantiert nicht hingehören. Und "Kalk-Steigerln" deckten so manch zarte Bande auf.














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