02.05.2019 - 12:51 Uhr
OberviechtachOberpfalz

Neue Statussymbole im Ortsbild

Ein Maibaum, der ein Dorf schmückt, ist Ausdruck dafür, dass der Zusammenhalt im Ort stimmt. Zum 1. Mai sind erneut viele geschmückte Symbole des Gemeinschaftsgefühls empor gehievt worden. Ein angesägter Stamm wird rechtzeitig bemerkt.

von Philipp Mardanow Kontakt Profil

Im Oberviechtacher und Schönseer Land packten zahlreiche Helfer mit an, um die prächtigen Frühlingsboten in die Senkrechten zu bringen. Nachfolgend eine Übersicht:

Oberviechtach

In Eigelsberg wurde am Morgen des 1. Mai rechtzeitig bemerkt, dass der Stamm des Maibaums in einer Höhe von 3,50 Metern angesägt worden war. Ignorieren durfte die Feuerwehr diese Tat eines oder mehrerer Baumfrevler nicht, denn der tiefe Einschnitt hätte lebensgefährliche Folgen haben können. Kurzerhand wurde der weiß-blaue Stammt komplett durchtrennt und der übrige Teil des Baums weiter verwendet und erfolgreich aufgestellt. (bgl)

In der Eisenbarthstadt packten die Schüler der Doktor-Eisenbarth-Schule und die Arbeiter der Oberviechtacher Werkstätten gemeinsam mit an, um einen geschmückten Baum in die Senkrechte zu bringen. An der gemeinsamen Maifeier nahmen auch mehrere Ehrengäste, Lehrkräfte und die Betreuer der Werkstatt-Arbeiter teil. (weu)

Thanstein

In Thanstein stellten kräftige Helfer aus sieben Ortsvereinen unter dem Kommando von Wolfgang Schmidt den Maibaum im Areal zwischen Schützenheim und Feuerwehrhaus auf. Wie auch schon im vergangenen Jahr wurde im Anschluss durch die Buben und Mädchen des Ortes ein Kindermaibaum aufgestellt. Die Versorgung der Helfer und Zuschauer hatte die KLJB übernommen. Die richtige Höhe des Maibaums schätzte Rosi Blaschke, und Wolfgang Schwab ersteigerte sich später den Maibaum. (rkp)

Gleiritsch

In Gleiritsch stellte die Katholische Landjugend einen Maibaum auf dem Platz beim Haus der Vereine auf. Unter Regie von Georg Roth wuchteten die Mitglieder, tatkräftig unterstützt von Helfern aus anderen örtlichen Vereinen, die 23 Meter lange Fichte, die tags zuvor antransportiert und geschmückt worden war, in die Höhe. (akp)

Dieterskirchen

Mit gemeinsamem „Ho – auf“ hievten in Bach die Männer der Feuerwehr den mit drei Kränzen geschmückten Maibaum Meter um Meter nach oben. Musikalisch wurde die Aktion, die viele Zuschauer verfolgten, von der Blaskapelle Dieterskirchen unterhalten. Bei durchwachsenem Wetter wurde noch lange gefeiert und der Mai begrüßt. (weu)

Weiding

Den Auftakt zum Maibaum-Aufstellen gab es im Schönseer Land bereits am Vorabend zum 1. Mai in Weiding unter Federführung der Katholischen Landjugend. Vor dem “Hau ruck” sprachen Pfarrer Wolfgang Dietz und Gemeindeassistent Christian Glaser Bitt- und Segensgebete und erflehten Gottes Schutz bei diesem Brauchtum. (mmj)

Stadlern

Zwei Maibäume stehen in der Gemeinde Stadlern. Bereits am frühen Morgen waren die Charlottenthaler beim Aufstellen ihres Exemplars auf den Beinen, das der Stammtisch "Alter Fünfer" wie üblich organisierte. Traditionsbewusst und Heimatverbundenheit zeigen dabei jedes Jahr einige Helfer, die viele Kilometer Anfahrt auf sich nehmen, um im Freundes- und Bekanntenkreis bei dieser Aktion dabei sein zu können. (mmj)

Schönsee

Zu den vier Bäumen, die seit Beginn des Wonnemonats im Stadtgebiet Schönsee stehen, zählt auch der Maibaum in Dietersdorf. Der Katholische Burschenverein arrangierte die Aktion, und begleitet von der Grenzland-Blaskapelle wurden dann die folgenden Stunden zu einem richtigen Dorffest. (mmj)

Teunz

Die Feuerwehr Zeinried feiert von 14. bis 16. Juni ihr 125-jähriges Bestehen. Im Vorgriff zu diesem Jubiläum wurde am Mittwoch ein 30 Meter hoher Maibaum aus dem Teunzer Pfarrwald aufgestellt, die Leitung oblag Zimmerermeister Christian Kraus. Vor dem Aufstellen bat Pfarrer Herbert Rösl um den Segen Gottes, damit beim Aufstellen nichts passiert, und segnete die Akteure. (frd)

Niedermurach

Ebenfalls 30 Meter hoch ist der Maibaum, der nun Niedermurach schmückt. Im Anwesen Gillitzer wurde er geschmückt und dann von starken Mannsbildern zum Aufstellungsort getragen. Die Federführung oblag diesmal der KSK Niedermurach, beim Aufstellen des Baums gab Zimmerermeister Michael Süß das Kommando an die Helfer. Den Stamm schmückt ein Schild mit sinnigem Text: "Unser Dorf, das die Traditionen in Ehren hält, hat mich mit vereinten Kräften hier erstellt. Nun betrachte mich genau und denke stets daran, dass einer alleine nichts erreichen kann“. (frd)

Winklarn

Ein stolzer 33-Meter-Maibaum wurden in Winklarn unter der Leitung von Peter Killermann mit reiner Muskelkraft in die Höhe gestemmt. Das Spektakel wurde von vielen Zuschauern begleitet und von der Blaskapelle Kunschir musikalisch umrahmt. Die Feuerwehr sorgte für die Verpflegung der zahlreichen Besucher. Auch das Wetter spielte mit, schließlich galt der Dank noch dem Ehrenvorsitzenden Michael Wellnhofer-Elsner für die Spende des Baums. (bej)

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Nachrichten per WhatsApp und Facebook Messenger

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.