11.10.2021 - 10:36 Uhr
OberviechtachOberpfalz

Oberviechtacher Soldatenheim soll wieder Begegnungsstätte werden

Der Vorstand des Kuratoriums Soldatenheim Oberviechtach wird weiterhin von Oberstleutnant Andreas Bleek (Dritter von links) geführt, sein Stellvertreter ist Bürgermeister Rudolf Teplitzky (Vierter von rechts).
von Christof FröhlichProfil

Ins Oberviechtacher Soldatenheim kehrt wieder Leben ein. Künftig soll es wieder Begegnungsstätte zwischen Soldaten und Zivilbevölkerung sein.

Kuratoriumsvorsitzender Oberstleutnant Andreas Bleek, Bataillonskommandeur des Oberviechtacher Panzergrenadierbataillons 122, hatte positive Nachrichten für das Kuratorium Soldatenfreizeitheim Oberviechtach. Neben einigen weiteren Persönlichkeiten, so der Vorsitzende, habe der Oberviechtacher Bürgermeister Rudolf Teplitzky maßgeblichen Anteil daran, dass nun wieder Leben ins Soldatenheim einkehren könne, wofür er sich "mächtig ins Zeug gelegt" habe.

Als Gäste konnte der Vorsitzende zu dieser Sitzung im Soldatenfreizeitheim Jörg Hilgert von der "Katholischen Arbeitsgemeinschaft für Soldatenbetreuung" (KAS) und den Regionalbetreuer der KAS, Peter Hirmer, begrüßen. Ziel müsse sein, so Bürgermeister Rudolf Teplitzky, das derzeit von der Stadt Oberviechtach gepachtete Soldatenheim wieder vollständig zu verpachten. So könne das das große Potenzial, das in diesem Haus stecke, wieder voll genutzt werden. Derzeit ist vorgesehen, das Soldatenheim an vier Tagen in der Woche am Abend für mehrere Stunden zu öffnen. Das würden zwei, laut Teplitzky "hoch motivierte", Cateringunternehmen aus Oberviechtach übernehmen. Die "Wiederbelebung" des Soldatenheims solle nun "Zug um Zug" erfolgen. Es liege auch an der Bevölkerung und an den Soldaten, die durch regen Besuch dafür sorgen könnten, dass das Heim künftig wieder erfolgreich genutzt werden könne. Auch von der KAS könnten bei der Nutzung des Soldatenheimes wieder Betreuungsmittel für die Soldaten zur Verfügung gestellt werden. Zuletzt wurde davon, auch pandemiebedingt, wenig Gebrauch gemacht.

Vor der Neuwahl des Vorstands dankte Vorsitzender Bleek allen, die sich für das Fortbestehen des Soldatenheims eingesetzt haben. Er hob besonders die bisherigen Kommandeure, die bisherigen und den aktuellen Bürgermeister und den ausscheidenden Bundestagsabgeordneten Karl Holmeier heraus. Insgesamt so der Vorsitzende, könne nun wieder positiv in die Zukunft des Soldatenheimes geblickt werden, der Anfang sei wieder gemacht. Bundeswehr und Stadt würden alles dafür tun, dass das Soldatenheim wieder zur Begegnungsstätte für Soldaten und Zivilbevölkerung werde. Bei der anstehenden Neuwahl des Kuratoriums-Vorstands erhielt wieder Oberstleutnant Andreas Bleek das Vertrauen als Vorsitzender. Stellvertreter ist Bürgermeister Rudolf Teplitzky. Die weiteren Vorstandsmitglieder sind Oberstabsgefreite Magdalena Schmidt (Schriftführerin), Oberstabsgefreite Nadine Herdegen (stellvertretende Schriftführerin), Lukas Schwendner (Kassier) und Stabsfeldwebel Werner Gläß (stellvertretender Kassier); Beisitzer sind Oberstabsfeldwebel Jürgen Wölfl, Reinhold Malzer und Oberstleutnant Michael Zwers.

 

 

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