Aufatmen bei Friseuren und Kunden. Knapp elf Wochen waren die Salons geschlossen, was auf den Köpfen unübersehbar zu einer teilweise wilden Haarpracht führte. Doch seit 1. März heißt es wieder „Haare schön“. Entgegen der Gewohnheit sperrten viele Friseure bereits am Montag auf, um der Flut der Terminanfragen Herr zu werden. „Wir sind bis 24. März voll“, stellte Friseurmeister Rainer Mösbauer mittags fest. Schon seit dem frühen Morgen waren im „Frisuren-Eck“ in Oberviechtach wieder Kamm und Schere im Einsatz. Von „waschen, schneiden, föhnen“ bis zur Haarverlängerung war gleich am ersten Tag fast das gesamte Spektrum gefragt. Bereits gewohnt sind die Hygieneregeln, wie Desinfektionsspender am Eingang, Plexiglastrennwände und das ständige Lüften, denn dies alles galt schon vor der zweiten Schließung am 15. Dezember. „Neu ist lediglich, dass die Kunden nur mit FFP2-Maske eintreten dürfen“, stellt Mösbauer fest. Doch damit ist zum meteorologischen Frühlingsanfang ein Stück Lebensqualität zurückgekehrt, auch wenn sich manche noch in Geduld üben müssen.
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