Oberwildenau/Luhe-Wildenau
09.02.2022 - 15:10 Uhr

In Oberwildenau Trauer um Robert Thoma

Seit 2019 führte Robert Thoma die Soldaten- und Reservistenkameradschaft Oberwildenau. Am Montag, 7. Februar, verstarb der selbständige Metallbaumeister. Bild: bey
Seit 2019 führte Robert Thoma die Soldaten- und Reservistenkameradschaft Oberwildenau. Am Montag, 7. Februar, verstarb der selbständige Metallbaumeister.

Der Vorsitzende der Soldaten- und Reservistenkameradschaft Oberwildenau, Robert "Robby" Thoma, starb am Montag, 7. Februar. Der selbstständige Metallbaumeister wurde am 27. Juli 1966 in Weiden geboren. Zusammen mit seinen vier Geschwistern Angelika, Rosi, Helmut und Zwillingsbruder Lorenz wuchs Robert Thoma in Ullersricht auf.

Nach dem Besuch der Volksschule in Rothenstadt machte Thoma eine Ausbildung als Maschinenschlosser beim Bundesbahnausbesserungswerk Weiden. Nach kurzer Tätigkeit bei der Deutschen Bundesbahn in Nürnberg verpflichtete sicht Thoma für eine vierjährige Dienstzeit bei der Bundeswehr. Nach dem Ausscheiden arbeitete er bis Januar 1992 bei der PFA Weiden, um dann bis 1997 in Erziehungsurlaub zu gehen. Diese Zeit nutzte Thoma, um sich zum Maschinenbaumechaniker und Metallbaumeister weiterzubilden, so dass er ab Februar 1998 als selbständiger Metallbaumeister tätig war und diese Tätigkeit zusätzlich in Teilzeit bei der Firma Biller in Schnaittenbach ausübte.

1989 hatte Thoma seine Ingeborg geheiratet. Das Paar musste zwei schwere Schicksalsschläge verkraften. Sohn Sebastian verstarb nur einen Tag nach seiner Geburt, Tochter Stefanie, geboren im Februar 1991, verstarb im Februar 1998. 1993 wurde Sohn Daniel, 1994 Sohn Sven geboren. Im Juni 1991 zog das Ehepaar Thoma nach Oberwildenau, um dann im Dezember 1998 das jetzige Heim in der Hauptstraße zu kaufen, das dann bis September 1999 komplett umgebaut wurde.

Bei seiner Arbeit wurde Robert Thoma in den letzten Jahren von seinen Söhnen Daniel und Sven unterstützt.

Seinen Freunden und Bekannten bleibt Thoma als stets hilfsbereiter, geselliger, aufgeschlossener Mensch in Erinnerung, der sich aber ganz nahe bei seiner Familie sah.

Die Mitgliedschaft bei zahlreichen Vereinen ist Beweis für Thomas Interesse am Leben in Oberwildenau. So gehörte Robert Thoma der SPD Luhe-Wildenau, der Feuerwehr Oberwildenau, der Siedlergemeinschaft Oberwildenau, dem SC Luhe-Wildenau, dem Stopselclub Unter- und Oberwildenau, der Kameradschaft 1883 Rothenstadt, der Blaskapelle Oberwildenau und dem Oberpfalzverein Luhe-Wildenau an. Sein Hauptaugenmerk aber richtete sich auf die Soldaten- und Reservistenkameradschaft Oberwildenau, deren Mitglieder ihn 2019 zu ihrem Vorsitzenden gewählt haben. Für all diese Vereine wird Bürgermeister Sebastian Hartl bei der Beerdigung diesen Donnerstag, 10. Februar, sprechen.

Und nur wenige Oberwildenauer wussten übrigens von dem ganz besonderen „Schatz“, den Thoma hütete: Ein über 40 Jahre alter Ford Capri.

Das Requiem zur Beisetzung ist um 15 Uhr in der Pfarrkirche St. Michael in Oberwildenau. Daran schließt sich die Beerdigung auf dem Friedhof Oberwildenau an.

 
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