(exb) Von Freitag an stand Ortlesbrunn Kopf. Das Wetter meinte es dieses Jahr so richtig gut. Besucher und Kirwaleit genossen das ganze Wochenende über hochsommerliche Temperaturen und strahlend blauen Himmel.
Gut 20 Dorfbewohner stellten den Baum mit Schwalben und Muskelkraft auf. Die Moila dekorierten ihn mit selbst gebundenen Kränzen, an denen blaue und weiße Bänder wehten. Die Bewachung übernahm traditionsgemäß die Kirwajugend. Über die genaue Länge des Baums sickerte nichts durch - wie gewohnt in Ortlesbrunn. Dass sie an die Einwohnerzahl angepasst wurde, bleibt eine reine Spekulation.
Rechtzeitig kam am Sonntagnachmittag der Bulldog samt Anhänger an, der die Moila in Ohrenbach abgeholt hatte. Um 15 Uhr startete das Austanzen des Baums. 14 Kirwapaare beteiligten sich und zeigten die überlieferten Volkstänze, die sich in den Wochen vorher eifrig einstudiert hatten. Theresia Eisend hatte sie dabei angeleitet. Die Zuschauer mussten auch über die selbstgedichteten Gstanzln schmunzeln, welche die Kirwaboum zum Besten gaben. Sie spießten lustige Ereignisse aus der Landjugend und Kirwa-Anekdoten aus den vergangenen Jahren auf.
Als der Wecker klingelte stand das neue Kirwapaar fest: Julia Christl und Christoph Speckner aus Ohrenbach. Die Burschen ließen die beiden wortwörtlich hochleben und warfen sie kräftig durch die Lüfte. Für die Zuschauer fielen zur Feier des Tages frische Brezen und Würste ab.
Bei Essen, Trinken und Musik klang der Abend mit der Verlosung des Kirwabaums aus. Die Wirtsleute Christine und Gerd hatten drei Tag lang alle Hände voll zu tun. Die Ortlesbrunner Kirwa war somit wieder ein voller Erfolg. Alle freuten sich, dass so ein erfolgreiches Fest in diesem kleinen Dorf zustande kommt.













Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.
Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.