09.02.2020 - 13:03 Uhr
ParksteinOberpfalz

Ein Abend unter Strom

Stephan Korb informiert bei der Freien Wählergemeinschaft über Themen rund um die Photovoltaik.

Dipl.-Ing. Stephan Korb (rechts) referierte bei der Freien Wählergemeinschaft Parkstein mit Bürgermeisterkandidat Reinhard Sollfrank (Mitte) zum Thema Erneuerbare Energien.
von Walter BeyerleinProfil

Strom ist unsichtbar, aber berührt dank der immer mehr aufkommenden Fragen, welcher Weg die Menschen von den fossilen Energien wegführt.

Dass diese Thematik unabhängig der politischen Coleur höchst interessant ist, zeigte sich beim Vortragsabend der Freien Wählergemeinschaft Parkstein. "Dezentrale Energiewende im Beispiel der Photovoltaik, Solarstrom fürs Eigenheim oder Energie- und Speicherlösungen", lauteten die Themen des Abends. Diplom-Ingenieur Stephan Korb referierte.

Das Nebenzimmer im "Parksteiner Hof" war brechend voll. "Eigentlich dürfte dieses Thema kein Wahlkampfthema sein", sagte Josef Langgärtner, Vorsitzender der Freien Wählergemeinschaft in seiner Begrüßung. Nur zum Schluss wurde das Thema Energie für den Markt angesprochen. Beim Angebot einer ausreichend großen Fläche könnte für Parkstein eine Photovoltaikanlage als Bürgeranlage errichtet werden, um den vor Ort erzeugten Strom an die Bürger abzugeben.

"Wie können wir die Sonne nutzen?", fragte Korb in die Runde und zeigte gleich zu Beginn seiner Erläuterungen auf, dass die Sonne auch in der Oberpfalz für die Nutzung in einer Photovoltaikanlage ausreichend scheint. Der Referent hatte seinen Vortrag so aufgebaut, dass er mit einer "Inselanlage", auf einem Gartenhäuschen begann. "Für einen Kaffee reicht´s, für eine 11-Volt-Lampe und eine 12-Volt-Pumpe für den Gartenteich auch". Anschließend stellte Korb eine größere Anlage für ein Wohnhaus vor, dessen Dach zuerst in Südrichtung, in späterer Uhrzeit aus Ost-West-Richtung bescheint wird. Damit könne der Eigenverbrauch gesteigert werden. Doch neben dem Aufbau von Photovoltaikanlagen befasste sich der Referent auch mit Speichermöglichkeiten.

Die höchst interessierten Zuhörer schienen sich aufgrund ihrer sachlichen Zwischenfragen mit dem Thema Erneuerbare Energien ausreichend befasst zu haben. Doch es nicht allein damit getan, eine Photovoltaikanlage aufs Dach zu bauen. Da taucht die Frage nach der Versorgung eines E-Mobils auf, nach der Einspeisung von Strom ins Netz, die Beachtung der dazu gehörenden Technik- und Rechtsvorschriften und vieles mehr.

120-Terra-Watt Strom sind laut Korb für die "Elektrifizierung" der Autos notwendig. Aus dem Zuhörerkreis wurde die Errichtung von Gaskraftwerken angesprochen, die Umwandlung von Kohlekraftwerken in Gaskraftwerke angeregt, auch die Schaffung neuer Arbeitsplätze in Verbindung mit den neuen Techniken.

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