Parkstein
12.08.2020 - 10:12 Uhr

Bald eine Senioren-WG in Niederndorf?

Die Einwohnerzahl des Ortsteiles Niederndorf könnte sich auf einen Schlag verdoppeln.Voraussetzung wäre eine Baugenehmigung.

Das nicht mehr bewohnte landwirtschaftliche Anwesen in Niederndorf soll nach dem Wunsch des Bauwerbers zu einer Seniorenwohngemeinschaft mit zehn Wohneinheiten umgebaut werden. Jetzt muss sich das Landratsamt dazu äußern. Bild: bey
Das nicht mehr bewohnte landwirtschaftliche Anwesen in Niederndorf soll nach dem Wunsch des Bauwerbers zu einer Seniorenwohngemeinschaft mit zehn Wohneinheiten umgebaut werden. Jetzt muss sich das Landratsamt dazu äußern.

Das Landratsamt Neustadt ist nun am Zug. Es müsste die baurechtliche Genehmigung zum Umbau eines Wohnhauses samt Stallungen in eine Seniorenwohngemeinschaft mit zehn Wohneinheiten in Niederndorf bei Parkstein erteilen. Dann verdoppelt sich dort die Einwohnerzahl

Der Marktgemeinderat erteilte zur Bauvoranfrage in der Sitzung am Montagabend das gemeindliche Einvernehmen, jedoch unter der Auflage, dass der Bauwerber noch eine Vereinbarung mit dem Markt Parkstein hinsichtlich der Abwasserbeseitigung abschließt. Das ist notwendig, weil der Ortsteil Niederndorf noch nicht an eine zentrale Abwasserbeseitigungsanlage angeschlossen ist. Die Bauverwaltung der Verwaltungsgemeinschaft hatte in ihrer Stellungnahme darauf hingewiesen, dass die zum Umbau heranstehende Hofstelle nicht mehr landwirtschaftlich genutzt wird, und der Ortsteil Niederndorf baurechtlich gesehen Außenbereich ist.

Das gemeindliche Einvernehmen erteilte der Marktgemeinderat auch dem Bauantrag für die Erweiterung einer Maschinenhalle, Schloßpoint 1, in Hammerles.

Keine Einwände gab es zur Erweiterung eines Wohnhauses im Kastanienweg in Parkstein. Die Aufstellung eines Aussichtsfernrohres auf dem Basaltkegel lehnte der Marktgemeinderat mit 4:7 Stimmen ab. Bürgermeister Reinhard Sollfrank meinte, dass es nur um den Beschluss gebe, ob überhaupt ein Fernrohr aufgestellt werde. Michael Gleißner (CSU) lobte das Vorhaben, das zwar touristisch gesehen wertvoll, aber zugleich auch sehr teuer sei. Letztlich lehnte das Gremium ab.

Von 1. Januar bis zum 30. Juni hat der Markt Parkstein von der Steinwaldgruppe 88.661 Kubikmeter Wasser verbraucht.Entsprechend einer Vereinbarung mit dem Zweckverband bezieht der Markt eine Jahreswassermenge von 150.000 Kubikmeter. Laut Bürgermeister Sollfrank ist deshalb anzunehmen, dass diese Menge heuer nicht ausreichen wird. Das Marktoberhaupt meinte, dass für den erhöhten Verbrauch nicht allein die Firma Witron und deren Baumaßnahmen verantwortlich seien. Eine Erhöhung der Jahresbestellmenge wäre nach den Worten Sollfranks kostengünstiger als die spätere Nachberechnung. Einstimmig beschloss der Marktgemeinderat die vertraglich festgelegte Jahresbestellmenge auf 170.000 Kubikmeter zu erhöhen. Sonja Reichold (Die Grünen) appellierte an die Bürger, mit Wasser sparsam umzugehen.

Parkstein11.12.2019
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