09.02.2020 - 09:47 Uhr
ParksteinOberpfalz

FW-Kreisverband stärkt interkommunale Zusammenarbeit

Zum ersten Mal treffen sich Bürgermeisterkandidaten der Freien Wähler zur Kommunalklausur. Sie tauschen Erfahrungen aus und stellenBest Practice-Beispiele vor.

Erfolgreiche und informative Premiere: Die Kreisverband der Freien Wähler um Vorsitzende Gabriela Bäumler (2. v. r.) rief zur ersten Kommunalklausur und viele Bürgermeisterkandidaten aus dem Landkreis nahmen das Angebot wahr.
von Autor LSTProfil

Der Kreisverband der Freien Wähler (FW) stärkt sein interkommunales Netzwerk. Aus diesem Grund trafen sich im "Parksteiner Hof" zum ersten Mal fast alle Bürgermeisterkandidaten zur Kommunalklausur. "Wir wollen gemeinsam Stärken und Ideen noch besser nutzen und unsere Ansätze besprechen und präsentieren, so dass wir alle davon profitieren", sagte Kreisvorsitzende Gabriela Bäumler.

Die Klausur bildete den Auftakt für weitere Treffen. Wie sehr eine intensivere Vernetzung der Kandidaten im Landkreis gewünscht wird, unterstrich die Tatsache, dass nahezu alle Bürgermeisterkandidaten sowie einige Kreistagskandidaten und Landratskandidat Tobias Groß den Weg nach Parkstein fanden. "Es gibt viele gemeinsame Nenner. Diese untereinander zu diskutieren, bringt uns alle voran", machte der Altenstädter Kandidat Bernhard Pscheidt die Wichtigkeit des Treffens deutlich. Zwei Themen standen ganz oben auf der Agenda: Wo drückt der Schuh? Was berührt meinen Ort? In der Begrüßungsrunde gingen die Teilnehmer auf ihre Orte und Wahlprogramme ein. Es gelte, das vorhandene Wissen ins Netzwerk hineinzutragen. Wie wichtig dies ist, zeigte sich am Best-Practice-Beispiel "Jugendbeteiligung und Jugendparlament in den Gemeinden". Pscheidt, der in Altenstadt/WN den "Haisl"-Verein ins Leben gerufen hat, ist inzwischen Jugendbeauftragter und hat den Schwerpunkt "Jugend" in seinem Programm verankert. Er unterstrich, dass bei Jugendlichen, die ihre Wurzeln im Ort haben, die sogenannte "Bleibeorientierung" bei einer möglichen späteren Rückkehr in die Heimatgemeinde eine große Rolle spiele.

Der Neustädter Gerhard Steiner fügte an, dass dabei die Nachhaltigkeit absolut wichtig sei und die Parteipolitik keine Rolle spielen dürfe. Rupert Seitz, Vorsitzender des Kreisjugendrings, wies auf die heuer im Landkreis Neustadt/WN durchgeführte Jugendwahl hin, deren Ergebnisse zwei Wochen vor der Kommunalwahl am 15. März veröffentlicht werden.

Nachhaltigkeit war auch das Stichwort für Steiner, als er in seinem Vortrag auf den Klimawandel und dessen Folgen für die Kommunen einging. Konkret nannte die Aufwertung von Grünflächen, Verringerung der Lichtverschmutzung, umweltfreundliches Einkaufen und das digitale Rathaus.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Für Sie empfohlen

 

Videos aus der Region

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.