16.04.2019 - 16:03 Uhr
ParksteinOberpfalz

Geplanter Funkmast versorgt Parkstein nicht vollständig

Ein neuer, 40 Meter hoher Funkmast in der Nähe des gemeindlichen Bauhofs soll den Mobilfunkverkehr in Parkstein verbessern. Das Gremium besichtigte den Standort und stimmte darüber ab.

Die Blicke von Bürgermeisterin Tanja Schiffmann und Erwin Walch, Deutsche Telekom, gehen in Richtung Standort innerhalb der Einfriedung beim Bauhof. Die Entscheidung fiel aber für den Standort "Steinhaufen" im Hintergrund außerhalb des eingezäunten Geländes.
von Walter BeyerleinProfil

Die Mobilfunkversorgung des Ortsteiles Hammerles könne dieser Mast nicht bewerkstelligen. Dazu „müssten Sie den Felsen abtragen“, scherzte Erwin Walch von der Telekom. Er empfiehlt, sich diesbezüglich für ein neues Mobilfunkprogramm anzumelden.

Was den geplanten Standort beim Bauhof anbelangt, müsse die Spitze des Mastes die angrenzenden Bäume überragen, begründete Walch bei der Ortsbesichtigung die vorgesehene Höhe von 40 Metern. Gleichzeitig dürfe der Mast nicht zu nah an einem ausgewiesenen Biotop errichtet werden, wie das innerhalb der vorhandenen Umzäunung der Fall wäre.

In der Sitzung des Marktgemeinderats betonte Walch, dass die Antennen am bisherigen Standort nicht erweiterbar seien. Hinsichtlich der Strahlung würden die Grenzwerte eingehalten, wie die Bescheinigung der Bundesnetzagentur bestätige. Es bestehe kein Grund zur Sorge. Für die Aufstellung des Mastes pachtet die Telekom auf 30 Jahre ein etwa 100 Quadratmeter großes Grundstück. Der Umfang des Fundaments ergebe sich nach Walch durch eine Bodenuntersuchung. Bis der Mast errichtet werden könne, dauere es noch „zwei Jahre plus X“. Demnächst solle es eine bautechnische Begehung geben, bei der der genaue Standort festgelegt werde. Dann folge das übliche Baugenehmigungsverfahren.

Die Markträte Mario Piller, Alfons Plößner und Johannes Kick befürworteten den ausgewählten Standort. Einstimmig beschloss der Marktgemeinderat, für die bautechnische Begehung den Standort „Steinhaufen“ zu benennen und zum Termin auch den Planer für den Wertstoffhof einzuladen.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Nachrichten per WhatsApp und Facebook Messenger

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.