Schneewittchen unter der Basaltwand: Eine gelungene Premiere

Parkstein
18.07.2022 - 10:01 Uhr

Ein Erlebnis ist die Premiere des Musical-Märchens "Schneewittchen". Die Truppe des Parksteiner Basalttheaters glänzt mit einer tollen Leistung.

Eine gelungene Premiere des Musicals „Schneewittchen“ feierte das Basalttheater Parkstein auf der Naturbühne unter der Basaltwand, am Samstagabend. Nicht nur die Kinder, auch die Erwachsenen waren begeistert. So durfte das Ensemble nicht ohne eine musikalische Zugabe die Bühne verlassen.

„Klingelingeling“ schallte aus den Kehlen der Kinder, immer wenn sich die „böse Königin“(Anita Bösl) in Verkleidung dem Schneewittchen (Ann-Cathrin Meier) näherte. Doch die Warnung der Kinder wurde nicht wahrgenommen.

Der Erzähler des Schneewittchen-Musicals war erkrankt und könnte nicht auftreten. Glücklicherweise eilte jedoch ein tapferer Zuschauer (Florian Simmerl) dem Ensemble zu Hilfe und schlüpfte in die Rolle des Jägers. Die Geschichte ist bekannt und das Happy End garantiert. Der Jäger, der später durch den Spiegel (Kerstin Hösl) in die „weiblichen Fee“ verzaubert wurde, führte durch die Geschichte von Schneewittchen hinter den sieben Bergen, bei den sieben Zwergen, ihrer bösen Stiefmutter, dem Spiegel und anderen Fantasiegestalten. Prinz (Simon Reichl) ist das der Held der Geschichte.

In dem von Christian Berg und Katja Tiltmann bearbeiteten Märchen reihten sich Tanzszenen, humoristische Dialoge und mitreißende Lieder aneinander. Anspielungen auf moderne Technik und Sozial Media waren Elemente der modernen Zeit in einem alten Märchen. Alles humorvoll verpackt. Das Ensemble band immer wieder geschickt die Zuschauer in das Geschehen auf der Bühne mit ein.

Musikalisch und gesanglich konnten die Band in der Besetzung Lena Schmalzl, Miriam Bayer, Christina Schmalzl (alle Gesang), Aurelia Bodenmeier (Keyboard), Hannah Plößner (Gitarre), Richard Seckler (Bass) und Franz Spörer (Schlagzeug) absolut überzeugen.

Hintergrund:

Daten zu "Schneewittchen"

  • Regie: Susanne Spörer; Regieassistenz: Johanna Hauer
  • Choreografie/Tänze: Josefine Spörer, Theresie Bösl
  • Kostüme: Beate Hösl, Ingrid Senft; Edeltraud Bergler, Christine Dorner
  • Maske: Marina Müller, Natascha Helgert, Claus Kloss
  • Bühnenbau: Michael Götz
  • Bühnenbild: Susanne Spörer, Ann-Cathrin Meier, Christine Dorner
  • Technik: Jakob Dorner, Markus Hösl, Wenzl Zupfer
 
 

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