Eine „saure Wiesn“ als Objekt der Begierde, ein Bürgermeister, der sich nach 18 Halben Bier nicht mehr an einen Gemeinderatsbeschluss erinnern kann, ein stotternder Gemeindediener, der nach einer amourösen Nacht einwandfrei sprechen kann, ein Scheich mit Parksteiner Herkunft und zwei Liebesgeschichten – das Theaterstück „Die saure Wiesn“ des Burschenvereins Parkstein mit Mädchengruppe bietet in drei Akten beste Unterhaltung.
Bürgermeister Bartl Stanglmeier (Simon Wittmann) kommt nach alkoholreicher Gemeinderatssitzung am frühen Morgen ohne Schuhe nach Hause. Grund genug für Ehefrau Rosaline (Hannah Rast) ihm ordentlich „Feuer“ zu geben. Als dann aus der Hosentasche des Bürgermeisters noch ein roter Büstenhalter rutscht, ist das eheliche Chaos perfekt. Da muss der Teppichklopfer als „Züchtigungsmittel“ helfen. Den Eimer Wasser bekommt allerdings Sohn Kilian (Franz Spörer) ab. Die Herkunft des roten „BH´s“ klärt sich auf, für Verwirrungen ist gesorgt. Und plötzlich kommen zum Bürgermeister mehrere Interessenten, eine „Frau von Greifenklau (Lucia Magerl), Erna, die „eiserne Jungfrau (Laura Piller) und sogar der Herr Pfarrer (Dominik Schreffl), die ihm seine „saure Wies´n“ abkaufen wollen. Der Angebotspreis steigt immens und der Bürgermeister ist der einzige, der den Grund dafür nicht erkennt. Gemeindediener Hermann (Florian Simmerl) nennt ihm die Gründe, warum er nicht weiß, was Sache ist. Im zweiten Akt entwickeln sich die Liebesgeschichten, die zu jeder Komödie dazugehören, und am Ende findet jedes Paar zueinander.
Bei der Generalprobe am ersten Weihnachtsfeiertag gibt es von den Besuchern stürmischen Schlussbeifall nach einer amüsanten und pointenreichen Aufführung. Der Burschenverein zeigt die Komödie "Die saure Wies´n" noch bis einschließlich 29. Dezember, jeweils um 20 Uhr, im Festsaal. Einlass ist jeweils um 19 Uhr. Eintrittskarten gibt es an der Abendkasse.















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