17.07.2020 - 11:16 Uhr
ParksteinOberpfalz

Veto der Staatsforsten erfordert neue Planung für Wertstoffhof Parkstein

Die ursprünglichen Pläne sehen im Wertstoffhof Parkstein Ein- und Ausfahrten im Begegnungsverkehr vor. Doch dafür verweigern die Bayerischen Staatsforsten die Zustimmung.

Es war einmal - so wie manches Märchehn anfängt, endet vorläufig die Geschichte vom Wertstoffhof Parkstein. In der Bildmitte sollte die Ein- und Ausfahrt errichtet werden. Das Veto der Bayerischen Staatsforstern mit Forstdirektor Gerhard Hösl macht das unmöglich. Jetzt soll es je eine Ein- und Ausfahrt geben, Damit entfällt der Begegnungsverkehr im Wertstoffhof.
von Walter BeyerleinProfil

In der Marktgemeinderatssitzung im März lag die fertige Entwurfsplanung für den Wertstoffhof unterhalb des gemeindlichen Bauhofes vor. Doch die fehlende Zustimmung der Bayerischen Staatsforsten zur Rodung macht die Planung zunichte. Michael Wagner stellte in der Marktgemeinderatssitzung einen neuen Entwurf für den Wertstoffhof vor, der sich im Wesentlichen durch eine geänderte Zu- und Abfahrt unterscheidet.

Die ursprüngliche Planung sei fertig zur Ausschreibung der Arbeiten gewesen, als das Nein der Bayerischen Staatsforsten, vertreten durch Forstdirektor Gerhard Hösl, zur gewünschten Rodungserlaubnis kam, hieß es. Die neue Planung sieht jetzt eine Regelung für eine Einfahrt und eine Ausfahrt an unterschiedlichen Punkten in die Kreisstraße NEW 2 vor.

Auch der Neubau des Feuerwehrhauses Hammerles beschäftigt den Marktgemeinderat Parkstein

Parkstein

Die Straße wird im Einfahrtbereich 4,50 Meter breit sein, im weiteren Verlauf innerhalb des Geländes dehnt sich die Straße auf 5,50 Meter auf. Dazu zeigte der Planer in „Schleppkurven“ auf, wie sich ein Lastwagen mit Anhänger bewegen kann.

Mit der neuen Variante sollen die notwendigen Rodungen auf ein Mindestmaß beschränkt werden, versicherte Michael Wagner. Mit der neuen Planung soll aber vor allem auch dem Bayernwerk eine Planungssicherheit für das Schalthaus gegeben werden.

Einstimmig erklärte der Marktgemeinderat sein Einverständnis zum neuen Entwurf, mit dem der Dialog mit den Bayerischen Staatsforsten zur Einigung gesucht werden soll. Damit soll es künftig im Wertstoffhof eine Umfahrschleife geben, keinen Begegnungsverkehr.

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