Parkstein
15.11.2021 - 13:37 Uhr

Vorsorge tragen, dass aus negativen Äußerungen in sozialen Netzwerken kein Flächenbrand entsteht

Nach den Gedenkansprachen in der Pfarrkirche St. Pankratius legen Bürgermeister Reinhard Sollfrank und Erwin Schram von der Kriegerkameradschaft Parkstein, am Kriegerdenkmal Kränze nieder. Bild: bey
Nach den Gedenkansprachen in der Pfarrkirche St. Pankratius legen Bürgermeister Reinhard Sollfrank und Erwin Schram von der Kriegerkameradschaft Parkstein, am Kriegerdenkmal Kränze nieder.

„Unsere Verantwortung gilt dem Frieden unter den Menschen in der ganzen Welt. Das unsagbare Leid des Zweiten Weltkrieges mit 55 Millionen toten Menschen darf sich nicht wiederholen. Der Volkstrauertag ist der Tag des mahnenden Gedenkens vor den Auswirkungen von Krieg und Gewalt“, hob Bürgermeister Reinhard Sollfrank nach dem Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Pankratius die Bedeutung des Volkstrauertages hervor. Dieser Tag sei aber nicht geeignet, Schuldzuweisungen oder ein schlechtes Gewissen machen zu wollen. Auch wenn sich die Zahl der Zeitzeugen zunehmend verringere, dürfe das Geschehene nicht vergessen werden. Nur dann könnten aus der Vergangenheit die Lehren gezogen werden. Eine klare Absage erteilte der Bürgermeister Gewalt- oder Brandanschlägen gegenüber Ausländern sowie negativen Beiträgen in sozialen Netzwerken. Man müsse darauf achten, dass aus kleinen Feuern kein Flächenbrand entstehe. "Die bekannten Zahlen über die Opfer könnten das entstandene Leid nicht ausdrücken", sagte Erwin Schraml, der Vorsitzende der Kriegerkameradschaft.

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