11.11.2020 - 10:14 Uhr
ParksteinOberpfalz

Weg frei für den neuen Parksteiner Wertstoffhof

Die Planung für die Errichtung des Wertstoffes unterhalb des Bauhofs neben der Kreisstraße NEW 2 geht in die letzte Runde. 2021 könnte die Ausschreibung der Arbeiten erfolgen.

Dieser Waldweg wird als Zufahrt zum Wertstoffhof auf eine Breite von 4,50 Meter asphaltiert. Im Grundstück selbst macht die Straße eine Biegung (im Bild nach rechts). Die Zu- und Ausfahrt erhalten ein Tor. Zudem wird das Grundstück eingezäunt.
von Walter BeyerleinProfil

Der Marktgemeinderat beschloss am Montagabend einstimmig die Fertigstellung der Planung für die Ausschreibung. Dann könnte im Januar 2021 die Ausschreibung erfolgen, im Februar die Submission und im März die Vergabe.

Michael Wagner, Ingenieurbüro Schultes, berichtete in der Marktgemeinderatssitzung, dass man noch einmal mit der Bayerischen Staatsforsten gesprochen habe. Dabei habe man sich geeinigt, mit möglichst wenig Rodungsbedarf beim Bau des Wertstoffhofs auszukommen. Die Umfahrschleife hat eine Länge von rund 150 Metern. Bei der Einfahrt in den Wertstoffhof beträgt deren Breite 4,50 Meter, sei damit aber immer noch ausreichend, dass Lastkraftwagen mit Anhänger sowohl von Parkstein als auch von Neustadt/WN kommend problemlos einfahren können.

Mit 4,50 Metern sei die Straße innerhalb des Waldes ausreichend breit, so dass sich Fahrzeuge leicht überholen können. Außerhalb des Waldes dehnt sich die Straße auf 5,50 Meter aus. Der Wertstoffhof wird eingezäunt, die vorhandene Einzäunung zum Bauhofgelände wird genutzt. An der Ein- und Ausfahrt werden Tore angebracht. Das Niederschlagswasser wird im angrenzenden Wald versickert. Am Wertstoffhof vorbei kann laut der Planung ein Radweg geführt werden. Beim Bau des Wertstoffhofes sollen auch Rohre für mögliche Überwachungseinrichtungen verlegt werden.

Nach der Vergabe der Arbeiten im März soll nach Ansicht von Wagner der beauftragten Firma ein großes Zeitfenster für die Umsetzung des Auftrages gegeben werden. Damit erhofft sich das Ingenieurbüro eine größere Teilnahme von Firmen an der Ausschreibung. Nach Beginn der Arbeiten sollen diese aber innerhalb von zehn bis zwölf Wochen abgeschlossen sein.

Kurz gab es die Diskussion im Marktgemeinderat, ob die Überwachungseinrichtungen bereits beim Bau des Wertstoffhofes installiert werden sollen. Knapp dazu auch die Betrachtung von Sonja Reichold (Die Grünen), die mit Blick auf den Zustand im jetzigen Containerstandort die Vernunft der Bürger zur geordneten Ablagerung „weit entfernt sieht“.

Die Kosten für den Wertstoffhof hat das Ingenieurbüro mit 260.000 Euro errechnet, die Überwachungseinrichtungen nicht mit eingeschlossen.

Einstimmig fiel die Entscheidung des Marktgemeinderates, die Planung und Errichtung des Wertstoffes in dem von Wagner geschilderten zeitlichen und räumlichem Umfang fortzuführen.

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