Einen besonderen Aschermittwoch haben die Gläubigen des Kuratbenefiziums Paulsdorf erlebt. Kaplan Florian Weindler und Diakon Bastian Neumann eröffneten die 40-tägige Fastenzeit mit einer Andacht unter freiem Himmel. Mit Texten, Liedern und Gebeten stimmten sich die Gläubigen auf diese besondere Zeit ein.
Diakon Neumann ging in seiner Predigt auf den bekannten Schlager "Am Aschenmittwoch ist alles vorbei" ein. Deutlich machte er aber auch: Dieser Tag sei für die Christen nicht das Ende, sondern der Anfang. Die Fastenzeit rufe sie zu einem Neubeginn auf. Neumann forderte die Menschen auf, die Fastenzeit bewusst zu erleben, sich mehr Zeit zum Gebet zu nehmen oder auch bereit sein, eine Spende zu geben. "Wer diese 40-tägige Fastenzeit mit etwas Einschränkungen durchhält, darf sich auf eine 50-tägige Festzeit freuen - denn so lange wird das Osterfest in der Kirche gefeiert", machte er den Gläubigen Mut.
Kaplan Florian Weindler segnete die Asche, die anschließend den Gläubigen als Zeichen der Umkehr aufgestreut wurde. Musikalisch wurde die Andacht mit festlicher Orgelmusik gestaltet. Die nächste Andacht unter freiem Himmel in Paulsdorf ist für Sonntag, 28. Februar, geplant: um 16 Uhr als Kreuzwegandacht.













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