An einem sommerlicher Abend feierten die Paulsdorfer das Patrozinium ihrer Kirche St. Peter und Paul. Den Festgottesdienst unter freiem Himmel zelebrierte Kaplan Florian Weindler.
In seiner Predigt ging er auf die beiden Apostel Petrus und Paulus ein, die aus ganz verschiedenen Verhältnissen gestammt hätten. Petrus sei ein einfacher Fischer gewesen, der den Ruf Jesu gehört und ihm nachgefolgt sei. Ihn habe Jesus auch als Fels bezeichnet und die Führungsrolle bei den Aposteln gegeben. "Doch auch er hatte schwache Seiten, als er Jesus am Ölberg drei Mal verleugnete", sagte der Kaplan. Paulus, der den hebräischen Namen Saulus hatte, sei dagegen ein radikaler Christenverfolger gewesen. Doch nach einer Vision bei Damaskus habe er sich bekehrt und taufen lassen. Aus ihm sei ein glühender Christusverehrer geworden, der den Namen Paulus erhalten habe. Damit machte Weindler deutlich, dass die beiden Apostel trotz verschiedener Lebenswege dem gleichen Herrn gedient hätten und beide sogar den Märtyrertod gestorben seien. Weindler ermutigte die Gläubigen, auf Gottes Ruf zu hören und ihm nachzufolgen.
Musikalisch gestalteten diese Messe mit festlicher Blasmusik Sabine Lottner (Horn), Stefan Sütterlin (Posaune), Anton Lottner und Michaela Krieg (Trompete). Nach dem Gottesdienst verkaufte der Burschenverein Hiltersdorf Bratwürste und Semmeln zum Mitnehmen. Der nächste Gottesdienst unter freiem Himmel findet in Paulsdorf am Sonntag, 18. Juli, um 9.30 Uhr statt.
















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