15.04.2019 - 08:59 Uhr
PechbrunnOberpfalz

Ärger um gefällte Birken

Sieben Bäume beim Parkplatz des Pechbrunner Friedhofs hat die Gemeinde entfernen lassen. Das sorgt für Unverständnis und Verärgerung.

Der frühere Gemeinderat Wolfgang Stamm kritisiert das Fällen von sieben Birken beim Pechbrunner Friedhof und fordert eine Neuanpflanzung.
von Josef RosnerProfil

„Warum wurden die Birken am Friedhofs-Parkplatz bei der Gartenstraße gefällt?“, fragte Thomas Dehmel (SPD) in der jüngsten Gemeinderatssitzung. „Weil sie gestört haben“, antwortete Bürgermeister Ernst Neumann. Er verwies auf Klagen der Anlieger, wonach die Birken für Beeinträchtigungen und Schäden auf den angrenzenden Anwesen gesorgt hätten.

Isgard Forschepiepe (SPD) wollte wissen, ob Ersatzpflanzungen geplant sind. Bürgermeister Neumann erklärte dazu: „Solche Bäume nicht mehr, höchstens Büsche und Sträucher." Eventuell auch kleinwüchsige Bäume, so Neumann. Gleichzeitig warb er um Verständnis für die benachbarten Familien, die ihn als Bürgermeister immer wieder auf Verschmutzungen und andere Beeinträchtigungen durch die Birken hingewiesen hätten.

Schon im Vorfeld der Sitzung hatte Wolfgang Stamm die Oberpfalz-Medien über die gefällten Birken informiert. Für Stamm, früher selbst Gemeinderat und CSU-Ortsvorsitzender, sei es ein Unding gewesen, „so einen Kahlschlag am Eingang zum Friedhof durchzuführen“. Stamm hätte sich von der Gemeinde mehr Fingerspitzengefühl gewünscht, gerade in diesen Zeiten. „Ein Einkürzen und Zurückschneiden der Bäume hätte es auch getan." Weiter kritisierte Stamm, dass dieses Thema im Vorfeld nicht im Gemeinderat öffentlich behandelt worden sei. Stamm fordert jetzt eine baldige Neuanpflanzung: „Das jetzige Erscheinungsbild verschandelt doch die Ansicht zum Friedhof."

Bis vor kurzem standen in diesem Bereich sieben Birken.
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