09.06.2020 - 10:54 Uhr
PechbrunnOberpfalz

Lastwagen sorgen weiter für Ärger

Die Gemeinde Pechbrunn will verhindern, dass Lkw-Lenker trotz Sperrung in die Fliederstraße einbiegen.

Zwar ist die Fliederstraße für Lastwagen über 7,5 Tonnen gesperrt, doch das Hinweisschild wird immer wieder ignoriert.
von Josef RosnerProfil

Eigentlich ist die Sache klar: Die Fliederstraße am Ortseingang von Pechbrunn ist für Lastwagen über 7,5 Tonnen gesperrt, ein Hinweisschild an der Einfahrt zeigt dies klar und deutlich. Dennoch fahren immer wieder Lkws in die enge Straße ein und bekommen nicht selten Probleme. Das Umkehren erweist sich meist als äußerst schwierig. Bürgermeister Stephan Schübel sprach sich jetzt im Gemeinderat dafür aus, die Fahrer rigoros anzuzeigen. "Das spricht sich unter Lastwagenfahrern schnell rum, dann ist das Problem beseitigt."

Besonders in den Nachmittags- und Abendstunden geht es in der Fliederstraße mitunter recht eng zu, wenn zahlreiche Autos von Anwohnern am Straßenrand parken. Genau deshalb sei die Straße ja auch für große Lkws gesperrt. Dominik Wolf (CSU) gab zu bedenken, dass Lastwagen schon mitten in der Nacht eingebogen seien, Autos beschädigt hätten und dann nicht mehr weitergekommen seien. Bürgermeister Stephan Schübel berichtete, dass die dort ansässige Firma alle beauftragten Speditionen angeschrieben und über den richtigen Anfahrtsweg informiert habe. Doch wegen des ständigen Wechsels von Subunternehmen komme es weiter vor, dass Lastwagen in die Fliederstraße fahren.

Der neue Pechbrunner Gemeinderat

Pechbrunn

Der Bürgermeister erinnerte daran, dass vergangene Verkehrsschau-Termine nicht viel gebracht hätten. Ein Vorschlag, hier eine Spielstraße zu errichten, lasse sich nicht verwirklichen. Auch die Schaffung einer Einbahnstraße sei nicht möglich. Ziel müsse es sein, die Lkw-Lenker von einer Einfahrt in die Fliederstraße abzuhalten. Diese sollten stets auf der Hauptstraße bleiben.

Isgard Forschepiepe (SPD) regte an, den Lastwagenfahrern mit Pfeilen klar die Richtung anzuzeigen, so dass diese gar nicht erst einbiegen. Die zuständige Sachbearbeiterin bei der Verwaltungsgemeinschaft Mitterteich soll nun mit der Polizei abklären, ob es Möglichkeiten gibt, Signale auf der Fahrbahn zu befestigen, die den Lkws die Richtung vorgeben.

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