Pfreimd
17.08.2018 - 12:32 Uhr

70 himmlische Minuten

Das Mariensingen und -musizieren an Mariä Himmelfahrt hat beim Oberpfälzer Volksliedkreis eine jahrzehntelange Tradition. Vier Musikgruppen erfüllen die Pfarrkirche mit anrührenden Klängen.

Die "Familienmusi Irlbacher/Lippert" und die "Niedermuracher Sänger" gehören zum Urgestein des OVK. Mit ihren Liedern begeistern sie immer wieder die Zuhörer. bnr
Die "Familienmusi Irlbacher/Lippert" und die "Niedermuracher Sänger" gehören zum Urgestein des OVK. Mit ihren Liedern begeistern sie immer wieder die Zuhörer.

Heuer stand das Marienlob unter dem Motto „Maria, wir dich grüßen“. Zugleich feierte die Pfarrei das Kirchenpatrozinium der Stadtpfarrkirche. Seit über 50 Jahren pflegt der Oberpfälzer Volksliedkreis die Tradition des Mariensingens an diesem Festtag. Nach der Premiere im letzten Jahr fand es heuer das zweite Mal in der barocken Schmuzlerkirche statt. Der Besucheransturm übertraf wieder alle Erwartungen.

Mit den ersten Klängen des Bläserquintetts der Stadtkapelle unter der Leitung von Dominik Pflaum kehrte andächtige Ruhe im Gotteshaus ein. Als weitere Mitwirkende des Marienlobes berührten die „Familienmusi Irlbacher/Lippert“, der "Veeh-Harfen-Klang“ und die „Niedermuracher Sänger“ die Herzen der Zuhörer. Gerade in den Marienliedern wird das wohl einzigartige Verhältnis von Mutter und Kind zum Ausdruck gebracht. Sie stillen die Sehnsucht des Menschen nach Herzenswärme und Geborgenheit. Nach der Begrüßung durch Leonhard Bayerl, dem Vorsitzenden des OVK Schwandorf, eröffnete der „Veeh-Harfen-Klang“ mit seinem Lied „Wenn ich denk an unsere Mutter“ den Lobpreis. Nicht nur gesanglich wussten die zehn Frauen zu begeistern, auch instrumental waren sie eine Klasse für sich. Das Klangbild der Veeh-Harfe war wie geschaffen für die Marienlieder.

Eine feste Größe im OVK ist die Familie Irlbacher/Lippert. Drei Generationen begeistern mit ihrem Spiel und Gesang die Zuhörer. Tochter Sophie Irlbacher bewies zudem, das sie an der Harfe eine Meisterin ist. Das Urgestein des OVK sind die „Niedermuracher Sänger“. Mit ihren Liedern fanden sie schnell Zugang zu den Gotteshausbesuchern. Über eine Stunde sangen und musizierten die Gruppen zur Freude der Zuhörer.

Eine Hommage an die Gottesmutter war das Abschlusslied „Segne du Maria“, bei dem alle mit einstimmen durften. Das Schlussapplaus drückte die Dankbarkeit der Zuhörer aus. Kirchenpfleger Karl Hirmer und Pfarrer Georg dankten den Musikern, dass sie wieder für das Marienlob die Stadtpfarrkirche ausgewählt haben. Alle Mitwirkenden traten ohne Gage auf, baten aber um eine Spende für die Restaurierung der Orgel.

Wie geschaffen für ein Marienlob ist das Klangbild der Veeharfe. Die zehn Frauen des "Veeh-Harfen-Klang" verzauberten die Zuhörer. bnr
Wie geschaffen für ein Marienlob ist das Klangbild der Veeharfe. Die zehn Frauen des "Veeh-Harfen-Klang" verzauberten die Zuhörer.
Drei Generationen sind in der "Familienmusi Irlbacher/Lippert" vereint. bnr
Drei Generationen sind in der "Familienmusi Irlbacher/Lippert" vereint.
Das "Dich Mutter rufen wir an" der "Niedermuracher Sänger" brachte die Sehnsucht des Menschen nach Geborgenheit zum Ausdruck. bnr
Das "Dich Mutter rufen wir an" der "Niedermuracher Sänger" brachte die Sehnsucht des Menschen nach Geborgenheit zum Ausdruck.
Als Meisterin auf der Harfe entpuppte sich Sophia Irlbacher, die von ihrer Mutter auf der Zither begleitet wurde. bnr
Als Meisterin auf der Harfe entpuppte sich Sophia Irlbacher, die von ihrer Mutter auf der Zither begleitet wurde.
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