Den guten Besuch der Informationsveranstaltung in den Vereinsräumen der Landgraf-Ulrich-Halle wertete CSU-Ortsvorsitzende Gisela Hösl als großes Interesse der Mitglieder an der Mitgestaltung ihrer Heimatstadt.
Ziel müsse es sein, die CSU bei den Kommunalwahlen 2020 wieder als starke Kraft im Stadtrat zu etablieren. "Dafür sind engagierte Kandidaten notwendig, denen die Stadt am Herzen liegt", so die Vorsitzende. Damit appellierte sie auch an die Bereitschaft der Mitglieder, das passive Wahlrecht auszuüben, und für die Wahl zum Stadtrat auf der CSU-Liste anzutreten. Mit den gesetzlichen Vorgaben der Wahl setzte sich Landrat Thomas Ebeling auseinander, der als Gastredner auf die Wahl einstimmte. Gleich zu Beginn seiner Ausführungen stellte er fest, dass er wieder als Landrat kandidieren wird. Laut Statistik zählt Bayern 71 Landkreise mit 2056 Gemeinden in denen 39.000 Kandidaten zur Wahl stehen. Der Stadtrat in Pfreimd ist mit zwanzig Stadträten besetzt. Für die Kommunalwahl stehen sieben Wahllokale in den verschiedenen Ortsteilen zur Verfügung. Zu beachten ist dabei, dass der Wähler nur in dem ihm zugewiesenen Wahllokal seine Stimme abgeben kann. Sollte die Wahl Benachrichtigung verloren gegangen sein, genügt auch der Personalausweis zur Legitimation. Im Kreistag stehen 60 Kandidaten zur Wahl. Ebenso groß ist auch die Zahl der zu vergebenden Stimmen. Erlaubt ist das Kumulieren (Häufen) und das Panaschieren (Wechsel zwischen den Listen). Zu beachten ist, dass nicht mehr als die zulässigen Stimmen angekreuzt werden, sonst ist die Wahl ungültig. Eine andere Alternative ist die Briefwahl. Diese muss bei der Gemeinde beantragt werden. Auch dabei ist zu beachten, dass die Wahlunterlagen rechtzeitig bei der Gemeinde abgegeben werden. Letzter Zeitpunkt ist der 15. März um 18 Uhr.
Ein Blick auf die Arbeit des Stadtrates warf Zweite Bürgermeisterin Johanna Mertins. Im Stadtrat ist die CSU mit sechs Stadträten vertreten. "Die Arbeit im Stadtrat macht Spaß. Die parteiübergreifende Zusammenarbeit dient ausschließlich dem Wohle der Stadt", so die Bürgermeisterin. Fraktionszwang besteht nicht. In acht Ausschüssen ist die aktive Mitarbeit der Räte gefordert. "Die ehrenamtliche Mitarbeit ist ehrenvoll. Die Bereitschaft, das passive Wahlrecht auszuüben und sich für den Bürger und die Gesellschaft einzusetzten, ist ein hohes demokratisches Gut, das auch genutzt werde sollte", lautete der abschließende Aufruf der CSU-Ortsvorsitzenden. Die Nominierungsversammlung des CSU-Ortsverbandes Pfreimd findet am 3. Dezember statt.














Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.
Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.