24.04.2019 - 15:53 Uhr
PfreimdOberpfalz

Mauer fertig, Straße fehlt

Die Stützmauer wird bald fertig, der Kellerweg bleibt dennoch noch lange zu. Die Gründe dafür werden im Stadtrat erläutert.

Der Kellerweg ist wegen des Neubaus der Stützmauer gesperrt. Das dürfte auch den Rest des Jahtes noch so bleiben,.
von Clemens Hösamer Kontakt Profil

Der Kellerweg werde wahrscheinlich in diesem Jahr noch gesperrt bleiben. Das sagte geschäftsleitender Beamter Bernhard Baumer in der zurückliegenden Stadtratssitzung auf Nachfrage von Rupert Schichtl (ÖDP). Die Arbeiten an der Mauer würden in einem überschaubaren Zeitraum fertig, so Baumer. Dann müsse die Straße wieder entsprechend hergestellt werden. Dafür ist zunächst eine Ausschreibung fällig. Ob mit den Arbeiten noch in diesem Herbst oder erst im Frühjahr begonnen werden könne, sei noch offen, so Baumer und versprach: "Wir sind dahinter".

Die Stadt hat sich eine Plakatierungsverordnung gegeben. In der Altstadt zwischen der Einmündung Fischergasse über Marktplatz und Freyung bis zum Kloster ist in der Innenstadt keine Wahlwerbung zulässig. Der Haupt- und Finanzausschuss hat den entsprechenden Plan vorberaten. Der Rat billigte die Verordnung einstimmig. Wer sich nicht an die Verordnung hält, muss mit Anzeige wegen einer Ordnungswidrigkeit rechnen. Obendrein kann's eine Rechnung von der Stadt geben, wenn der Bauhof Plakate entfernen muss. Private Werbeplakate und Aufsteller sind von der Reglung ausgenommen. "Da hatten wir aber bisher auch keine Probleme", sagte Bürgermeister Richard Tischler.

Die Feuerwehr der Stadt Pfreimd hat nun offiziell einen Antrag zum Kauf eines Mehrzweckfahrzeugs gestellt. Der Stadtrat billigte das einstimmig, der Kauf ist bereits mit 80000 Euro im Haushalt veranschlagt. Die Feuerwehr Hohentreswitz hat einen neuen Kommandanten. Der Stadtrat bestätigte Tobias Schönberger einstimmig im Amt.

Der Stadtrat hat den geänderten Bebauungsplan "Westlich der Nabburger Straße Bauabschnitt II" als Satzung beschlossen. Die bei der Auslegung eingegangenen Einwendungen wurden einstimmig abgewogen.

Ausführlich antwortete geschäftsleitender Beamter Bernhard Baumer auf eine Anfrage von Klaus Summer zur Brunner-Bey-Straße. Summer hatte auf die vielen ausgebesserten Stellen hingewiesen. Dem Bürger sei kaum zu erklären, dass auf einer relativ neu gemachten Straße wieder so viel ausgebessert werden müsse. Die "mehr als 30 ausgebesserten Stellen" (Summer) sei Folge des eingebauten Materials, das von der Stadt so gewollt gewesen sei. Der Bauausschuss habe sich mit dem Thema bereits beschäftigt, sagte Bürgermeister Richard Tischler. Das sei ein Versuch gewesen, die Straße herzurichten, ohne den Bürger mit Ausbaubeiträgen belasten zu müssen. "Das war ein Versuch. Wir haben draus gelernt und werden's so nicht mehr machen", sagte Tischler.

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