Klima- und Umweltschutz sind derzeit in aller Munde. Im Programm der ÖDP wird beiden Ziele seit Jahrzehnten ein großer Stellenwert eingeräumt. Dies schlägt sich jetzt in steigenden Mitgliederzahlen nieder. Kreisvorsitzender Alfred Damm sieht die ÖDP bei der Nominierungsversammlung für den Pfreimder Stadtrat in den Vereinsräumen der Landgraf-Ulrich-Halle im Aufwind.
20 stimmberechtigte Mitglieder und eine Reihe von interessierten Zuhörern folgten aufmerksam den Ausführungen des Kreisvorsitzenden und seines Stellvertreters Arnold Kimmerl. Mit vier Stadträten ist die Partei im Stadtparlament sehr gut vertreten. Frontmann Hubert Betz hat zudem das Amt des Dritten Bürgermeisters inne. Ebenso viele Kreisräte der ÖDP vertreten die Anliegen der Bürger im Kreistag. Arnold Kimmerl sieht die ÖDP als "Reißnagel in der Politik, der bei vielen Themen behäbige Politiker in den dicken Hintern sticht". Als Beispiele führte der die drei erfolgreichen Volksbegehren an, welche die ÖDP bisher initiiert hat.
Ausbau der Windkraft
Für die Energiewende setzt Arnold Kimmerl auf den Ausbau der Windkraft. Hier hat die ÖDP im Kreistag mit die Weichen gestellt. Auch spricht er sich für die Elektrifizierung der Bahnstrecke aus, allerdings nur in Verbindung mit dem bestmöglichen Lärmschutz.
Dritter Bürgermeister Hubert Betz ging kurz auf die Arbeit im Stadtrat ein, die von einer ausgezeichneten Zusammenarbeit aller Fraktionen geprägt ist. Auch die Arbeit des Bürgermeisters findet die Anerkennung der ÖDP, von daher verzichtet die Partei auf die Nominierung eines eigenen Bürgermeisterkandidaten. "In sechs Jahren, wenn die Karten neu gemischt werden, sieht die Sache wieder anders aus" wagte Hubert Betz einen Blick in die Zukunft.
In Blockwahl
Für die anstehende Nominierung der Stadtratskandidaten wurde Alfred Damm zum Wahlleiter bestimmt. Die Versammlung wählte Manfred Bruckner zum Listenbeauftragten und Hubert Betz zu seinem Stellvertreter. Die Nominierung wurde in Blockwahl durchgeführt.
Arnold Kimmerl dankte den 20 Kandidaten für ihre Bereitschaft, sich für das Ehrenamt zur Verfügung zu stellen. "Es zeugt von Verantwortungsbewusstsein gegenüber den Mitbürgern und ist ein wichtiger Bestandteil der Demokratie", betonte der stellvertretende Landrat.
1. Hubert Betz, Malermeister; 2. Thomas Armer, Kraftfahrer; 3. Alois Kleierl, Werkzeugmacher; 4. Christian Eichinger, Schreinermeister; 5. Klaus Gersing, Industriemeister; 6. Robert Fiedler, Standortleiter Logistik; 7. Martin Piehler, Elektromeister; 8. Christian Schönberger, Ingenieur; 9. Daniela Kielhorn, Erzieherin; 10.Michael Eichinger, Lehrer; 11. Veronika Süß, Studentin; 12. Julian Lange, Installateur; 13. Christa Müller, Landwirtin; 14. Fabian Christoph, Fliesenleger; 15. Josef Eichinger, Rentner; 16. Robert Adamietz, Angestellter; 17. Simone Bauer, Bürokauffrau; 18. Wolfgang Endres, Apotheker; 19. Katharina Januschke, Schulsekretärin; 20. Lothar Hiltenbrand, Friseurmeister.













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