23.09.2021 - 10:59 Uhr
PfreimdOberpfalz

Pfreimder Bauprojekte liegen im Zeitplan

Obwohl auf vielen Baustellen das Material knapp wird und Termine dadurch nicht eingehalten werden können, läuft auf den Baustellen der Stadt Pfreimd alles im Zeitrahmen. Die heimischen Firmen haben gut disponiert.

Der Bauabschnitt I in der Bahnhofstraße geht seinem Ende entgegen. Bis zum Spätherbst soll die Straße asphaltiert werden.
von Richard BraunProfil

Der Ortstermin des Bau- und Umweltausschusses auf der Baustelle Haas-Haus verlief dieses Mal unter geänderten Vorzeichen. Aus der anfänglichen Skepsis ist mittlerweile Optimismus geworden. Der Grund dafür ist die qualitativ hochwertige Arbeit der beteiligten Baufirmen, die bereits jetzt das Endergebnis erkennen lässt.

Nach den Erläuterungen von Verwaltungsleiter Bernhard Baumer wird der Gebäudekomplex wetterfest gemacht, damit in den Wintermonaten die Innengewerke umgesetzt werden können. Dazu gehören auch die entsprechenden Fenster. Der Bauausschuss hat sich für denkmalgerechte Holzfenster mit weißem Anstrich entschieden.

Teil noch heuer fertig

Die zweite Großbaustelle im Stadtgebiet ist der Ausbau der Bahnhofstraße. Hier erstattete Bauleiter, Diplom-Ingenieur Michael Eff vom Ingenieurbüro Völker einen ausführlichen Sachstandsbericht. Der erste Bauabschnitt von der Nabburger Straße bis zum Holunderweg wird bis Jahresende fertiggestellt. Kanal und Wasserleitung sind im Straßenkörper bereits verlegt und die Hausanschlüsse sind hergestellt. Jetzt werden die Glasfaserkabel für den Breitbandausbau und die Gasleitung im Bereich des späteren Gehweges eingebaut. Bis zum Spätherbst soll dann der BA I asphaltiert und der Gehweg gepflastert werden. "Mit einer Bausumme von 1,06 Millionen Euro konnte der Kostenrahmen eingehalten werden und die Arbeiten liegen innerhalb der Zeitvorgabe", so der Bauleiter.

Wasserleitung zurückgestellt

Im Zuge der Baumaßnahme wurde vom Wasserwart die Erstellung einer Wasserringschlussleitung in der Dr. Kleber Straße und in der Von-Federl-Straße angeregt. Dies würde die Versorgungssicherheit deutlich erhöhen. Die Kosten dafür liegen bei rund 150 000 Euro. Der Bauausschuss kam zu dem Entschluss, dass diese Maßnahme nicht vordringlich ist, da zudem dafür auch keine Förderung in Aussicht steht. Vordringlich sollten die Maßnahmen ausgeführt werden, die in der Planung festgelegt sind und eine Förderung bereits zugesagt ist. Der Bauausschuss hat weiter angeregt, den Bauabschnitt II bis zur Sudetenstraße frühzeitig zum Jahresbeginn zur Ausschreibung zu bringen, damit die Arbeiten ohne Zeitverzug fortgesetzt werden können.

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