06.12.2019 - 13:35 Uhr
PfreimdOberpfalz

Pfreimder Bürger für Engagement geehrt

Fördern und fordern: Bei der Bürgerversammlung hat Bürgermeister Richard Tischler einige Regeln angeordnet. Gleichzeitig wurden aber auch engagierte Bürger geehrt.

In der Bürgerversammlung zeichnete Bürgermeister Richard Tischler (Mitte) acht Bürger für ihre besonderen Leistungen aus: (von links) Nachwuchsbogenschütze Max Riedel, Albert Sittl, Georg Hösl, Fritz Schlatterer, Hermann Moritz, Reinhard Steindl und Karl Seegerer.
von Richard BraunProfil

In diesem Jahr standen acht Namen auf der Liste von Bürgermeister Richard Tischler, die für besonderes Engagement geehrt werden sollten. Davon haben sechs Sportler Bezirks- oder Landestitel in ihrer Klasse errungen.

Die Sparte Bogen der Stadtschützen Pfreimd gehört landesweit zu den Besten in ihrer Disziplin. Der Sportbogenschütze Max Riedel aus Wernberg-Köblitz belegte den zweiten Platz Schüler C bei der Landesmeisterschaft im Freien. Zu den herausragenden Könnern mit Pfeil und Bogen zählt seit Jahren Albert Sittl. Der erste Platz Altersklasse in der Landesmeisterschaft Feldbogen, der erste Platz in der Landesmeisterschaft 3 D und der sechste Platz Altersklasse bei der Deutschen Meisterschaft Feldbogen sind Belege seiner Treffsicherheit. Zum zweiten Mal in Folge wurde die Sparte Tennis der SpVgg Pfreimd bei den Herren 65 Meister der Bezirksliga Oberpfalz. Über einen Gutschein freute sich die Mannschaft mit Karl Seegerer, Georg Hösl, Fritz Schlatterer und Hermann Moritz. Ein Aushängeschild von Pfreimd ist der Geflügelzuchtverein. In diesem Jahr konnte Hermann Wegerer die Deutsche Meisterschaft in der Rassetaubenzucht bei der VDT-Schau in Kassel erringen. Es gibt nur wenige Bürger, die sich 44 Jahre in die Vorstandschaft eines Vereines einbringen. Reinhard Steindl gehört zu ihnen. Vier Jahre war er Jungkolpingführer und 40 Jahre Schriftführer und Chronist der Kolpingsfamilie Pfreimd. Er erhielt vom Bürgermeister eine Zinnplakette.

Anordnungen der Stadt

In der Bürgerversammlung wurden auch Anordnungen bekanntgegeben. Hausanschlüsse für Wasser und Kanal sind auch bei Sanierungsarbeiten grundsätzlich vor dem Verfüllen von der Gemeinde abzunehmen. Dies gilt vor allem im neuen Baugebiet, wo das Trennsystem zum Einsatz kommt. Bei Sanierungsvorhaben in der Altstadt ist grundsätzlich die denkmalrechtliche Erlaubnis zu beantragen. Demnächst wird die überarbeitete Satzung bekannt gemacht. Es wird immer wieder festgestellt, dass Hausnummern nicht vorhanden und Briefkästen unzugänglich sind. Das soll von den Hausbesitzern behoben werden.

Am Friedhof und in den öffentlichen Anlagen sind Spritzmittel grundsätzlich verboten. Unkraut darf nur mit Heißwasser oder Infrarot beseitigt werden. Zwischen den Gängen und der Rückseite der Gräber ist der Grabbesitzer selbst für dessen Beseitigung verantwortlich.

Verantwortung der Bürger gefragt

Das zusätzliche Aufstellen von Hundekotbeutelspendern ist nicht vorgesehen. Die Vermessungsarbeiten für den Hochwasserschutz laufen demnächst an. Alle Planungen werden von Wasserwirtschaftsamt in einer eigenen Veranstaltung vorgestellt. Zuschussanträge von Vereinen sollen vor Beginn einer Maßnahme an den Stadtrat herangetragen werden. Das Formular ist auf der Homepage der Stadt einsehbar.

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