03.11.2019 - 13:55 Uhr
PfreimdOberpfalz

Recyclinghof kräftig "aufgehübscht"

Eine schlammige Zufahrt und umständliches Rangieren: Damit ist schon seit einigen Wochen Schluss auf dem Pfreimder Recyclinghof. "Ertüchtigung abgeschlossen", hieß es nun auch im Stadtrat.

Schlammige Zeiten sind im Pfreimder Recyclinghof endgültig vorbei. Mit einem satten Zuschuss vom Landkreis wurde die Anlage neu konzipiert, das Umfeld gepflastert.
von Monika Bugl Kontakt Profil

Zu den Informationen im öffentlichen Teil gehörte bei der jüngsten Stadtratsssitzung auch ein Hinweis auf den Recyclinghof. Dort ist die Ertüchtigung der Anliefer-Station nun abgeschlossen . "Die Maßnahme hat 171 357 Euro gekostet", berichtet Bürgermeister Tischler. Und sie ist, wie einer der Stadträte gleich feststellen konnte, auch nicht teurer gekommen als veranschlagt. Außerdem gibt es vom Landkreis einen Zuschuss in Höhe von 80 000 Euro, rund 90 000 Euro muss die Stadt beisteuern.

Ausschlaggebend für die Maßnahme war laut Geschäftsleiter Bernhard Baumer auch das Förderprogramm das Landkreises, das nicht nur Pfreimd zu Aufrüstung bewegt hat. "Die schlammige Zufahrt ist weg, es gibt jetzt ordentlich aneinander gereihte Schüttgutboxen, und das komplette Areal ist gepflastert", berichtet Baumer Gerade in Zusammenhang mit dem neuen Baugebiet in unmittelbarer Nachbarschaft habe es sich angeboten, den Umbau vorzunehmen, und zwar "gestalterisch sehr hochwertig". Das "aufgehübschte" Territorium hat außerdem einen neuen Zaun bekommen, und nach Erfahrungen mit einem Starkregen gibt es jetzt auch einen Wall Richtung Baugebiet, der noch bepflanzt werden muss, so der Bürgermeister. Weil der Recyclinghof nun zwei Tore hat, erspart das den Anlieferern ein Umkehren auf dem Gelände, das Abladen geht damit ein wenig schneller. Von den insgesamt drei Mitarbeitern sind zu den Öffnungszeiten immer zwei vor Ort, um sicherzustellen, dass auch alles im richtigen Container landet. Die haushaltsüblichen Mengen werden getrennt nach Holz (unlackiert), Sperrmüll, Metall, Glas, Kleingeräte und Kartonagen, auch Fette können fachgerecht entsorgt werden. Und nicht zuletzt muss das Personal bei der Einweisung nicht mehr ständig im Regen stehen: Dafür sorgt ein Container, der als Sozialraum dient.

Sammelgut und Öffnungszeiten:

Recyclinghof

Der Recyclinghof in Pfreimd (Naabweg; an der alten Kläranlage) ist jeweils am Samstag von 9 bis 12 Uhr und am Mittwoch von 13 bis 16 Uhr geöffnet.

Folgende Wertstoffe werden angenommen: Sperrmüll wie Möbel, Teppiche, Matratzen (große Teil sollten zerlegt sein), Schrott (Alteisen, Öfen ohne Öl, keine Nachtspeicheröfen, Bleche, Dachrinnen, Metallrohre, Fahrräder), Edelmetalle, Altglas, Flachglas (Fenster-, Isolier- und Drahtglas ohne Fremdanteile wie Rahmen oder Metallteile), Kork (Flaschenkorken, saubere Korkplatten), Altfett (Friteusen-, Back- und Bratfett sowie Pflanzenöl ohne Essensreste), Bauschutt in kleinen Mengen bis zu einem halben Kubikmeter pro Tag (Mauerreste, Mörtelreste, Dachziegel, Fliesen, Beton ohne Fremdanteile) und Kartonagen.

Nicht angenommen werden: Kühlschränke, da diese umweltschädliche Stoffe (FCKW) enthalten, sowie Altöl, Batterien, Kartonagen, Leuchtstoffröhren. Elektro-Altgeräte dürfen im Recyclinghof nicht mehr angenommen werden. Die richtige Adresse dafür ist eine der fünf Sammelstellen im Landkreis,die nächste ist bei der Firma Sulo Süd GmbH & Co KG in Nabburg, Schlörstraße 5, Telefon 0 94 33 / 244 30; Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr, Samstag von 8 bis 12 Uhr); wahlweise gibt es für diese gewichtigen Teile einen Abholservice für 11,60 Euro pro Gerät.

Seit 1. August können allerdings im Recyclinghof auch Elektro-Kleingeräte abgegeben werden, die der Größe nach in die Mülltonne passen würden.

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