Pfreimd
10.12.2018 - 11:47 Uhr

Von Schildern und Schäden

Ein Schild zu viel oder zu wenig: Auch solche Details beschäftigen den Stadtrat. Dazu gibt es Auskünfte über nichtöffentliche Beschlüsse und neue Anregungen.

Wie Bürgermeister Richard Tischler in der Stadtratssitzung mitteilte, bleibt die Bautafel von Amplus in Stein noch länger vor Ort. Sie darf derzeit nicht entfernt werden, da dies im Förderbescheid geregelt ist. Die vereinbarte Zeitspanne ist noch nicht abgelaufen. Insgesamt elf Hinweisschilder hat die Verwaltung für ein Parkverbot in der Straße "Am Kalvarienberg" entdeckt, nachdem dazu eine Anfrage von Stadtrat Norbert Auer vorlag. Dort gilt ein eingeschränktes Halteverbot. "Bei einer Inaugenscheinnahme ergaben sich keine Hinweise darauf, dass Schilder widerrechtlich abgebaut oder zerstört worden wären, so die Bilanz. Von der Firma Birner bis zum Wendehammer bestehe derzeit kein eingeschränktes Halteverbot, und das entspreche auch der aktuellen Beschlusslage. Der Bauausschuss hatte vor vier Jahren einen Antrag auf Anordnung eines Halteverbots in diesem Bereich abgelehnt.

Der Obst- und Gartenbauverein hat Ausschau nach einem Grundstück gehalten, um dort eine Streuobstwiese anzulegen. Fündig wurde er im städtischen Teil des Klostergartens. Auf der Basis eines Pachtvertrags übernimmt der Verein nun die Pflege des Areals.

Entschieden ist das weitere Schicksal des Vereins "Volkshochschule Nabburg": Die Mitgliederversammlung hat der Auflösung des Vereins "VHS im Landkreis Schwandorf" und einer Kooperation mit der Organisation im Städtedreieck zugestimmt.

Der Fußgängerweg bei der öffentlichen Grünanlage "Am Dreieck" ist in einem schlechten Zustand. Er wird deshalb 2019 abgefräst und mit einer neuen Deckschicht versehen. Keine Schäden konnte man dagegen beim Baumbestand am Amselweg ausmachen, für die Entfernung eines Baumes sieht die Verwaltung keinen Grund, so die Reaktion auf zwei Anfragen von Stadtrat Manfred Bruckner.

Eine weitere Mitteilung betraf die Kläranlage: Dort waren außerplanmäßige Instandhaltungsmaßnahmen in der Größenordnung von rund 11000 Euro fällig.

Einig waren sich die Stadträte, an dem Anstellungsschlüssel für Kindergarten, Krippe und Hort St. Martin festzuhalten. Der Freistaat Bayern gewährt allerdings nur Fördermittel für ein Erzieher-Kind-Verhältnis von 1:10, Pfreimd will weiter dem von der Kindergartenaufsicht empfohlenen Schlüssel von 1:8 folgen.

Verbessert wurde inzwischen die Beleuchtung der Autobahnunterführung in der Tännesberger Straße. Und noch einen neuen Fall von mangelnder Beleuchtung gilt es jetzt zu prüfen: Einigen Stadträten war aufgefallen, dass die Stadtpfarrkirche nicht mehr von allen Seiten angestrahlt wird. Bürgermeister Richard Tischler stellte schon mal klar, dass an dieser Stelle nicht am Strom gespart werden soll.

 
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