19.08.2018 - 09:16 Uhr
PfreimdOberpfalz

Senioren gut vertreten

Der Seniorenbeirat tritt zu seiner konstituierenden Sitzung zusammen. Helmut Butz und Gertrud Gradl stehen als dessen Sprecher an der Spitze. Bevor es aber soweit ist, müssen einige Hürden genommen werden.

In der konstituierenden Sitzung wurden Helmut Butz und Gertrud Gradl zu Sprechern des Seniorenbeirates gewählt. Unsere Aufnahme zeigt stehend von links Arnold Kimmerl, Gertrud Gradl, Helmut Butz, Dr.Johanna Mertins sowie stzend von links Bürgermeister Richard Tischler, Clementine Wölker, Alfons Braun und Wolfgang Bernert.
von Richard BraunProfil

Die Anregung, einen Seniorenbeirat für Pfreimd ins Leben zu rufen, stammt ursprünglich von Helmut Butz. Als Seniorenbeauftragter der Stadt stand er allein auf „verlorenem Posten“.

Die positiven Beispiele in den größeren Städten des Landkreises animierten Helmut Butz dazu, auch in Pfreimd einen Seniorenbeirat zu gründen. Die Aufgaben sollten auf mehrere Schultern verteilt werden, und auch die Auswahl der Themen sollte nicht auf eine Person beschränkt sein.

Dieser Vorschlag fiel im Stadtrat auf fruchtbaren Boden. Es folgte am 5. Juli die Gründungsversammlung. Der gute Besuch zeigte schon damals, dass ein Seniorenbeirat im Interesse der älteren Generation liegt. Spontan erklärten zwölf Personen ihre Bereitschaft zur Mitarbeit. Diese Liste wurde den Stadtrat in einer letzten Sitzung vorgelegt, der daraufhin diese zwölf Personen als Seniorenbeiräte bestätigte.

Als letzter Schritt der Gründung stand nun die konstituierende Sitzung an. Dazu bildete der Sitzungssaal im Rathaus das angemessene Umfeld. Acht der zwölf Beiratsmitglieder hatten sich dazu eingefunden. Vier Mitglieder waren aus persönlichen Gründen verhindert. Die Wahl von zwei gleichberechtigten Sprechern stand dabei im Mittelpunkt der Versammlung. Die Wahl fiel einstimmig auf Helmut Butz und Gertrud Gradl. Das Protokollbuch führen Bürgermeister Richard Tischler und Gertrud Gradl.

Die notwendige Satzung, die in ihren Grundzügen bereits in der Gründungsversammlung festgelegt worden ist, liegt zur endgültigen Genehmigung nun beim Stadtrat. Große Betonung legt der Seniorenbeirat darauf, dass es sich bei der Vereinigung um keinen Verein handelt. Seine Aufgabe liegt vielmehr darin, den Stadtrat bei der senioren- und behindertengerechten Weiterentwicklung zu beraten.

Dazu kommen noch weitere seniorengerechte Themen, die das Zusammenleben von Jung und Alt in der Kommune harmonisch gestalten sollen. Die angesprochene Vielfalt der Aufgaben würde bereits ein Jahresprogramm füllen. Zwei Veranstaltungen wurden vom Beirat als erste Schritte ins Auge gefasst. Dazu gehört die Fahrt des VdK nach Grünsfeld am 26.August und der Landkreisseniorennachmittag in Nabburg am 20. Oktober. Zu beiden Veranstaltungen sind die Senioren eingeladen. Die erste größere Veranstaltung wird im September im Stadtgebiet stattfinden. Dabei wird sich der Seniorenbeirat den Bürgern vorstellen und alle zur Mitarbeit aufrufen.

Am 25. Juli bestellte der Stadtrat folgende Personen in den Seniorenbeirat: Pater Georg Parampilthadatil, Waltraud Gebhard, Clementine Wölker, Werner Hiltl, Wolfgang Bernert, Norbert Süß, Astrid Ostermeier, Helmut Butz, Gertrud Gradl, Alfons Braun, Arnold Kimmerl und Dr. Johanna Mertins.

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