Der Pfreimder Stadtrat hat einstimmig die Sätze der Hundesteuer erhöht. Der Rechnungsprüfungsausschuss der Stadt Pfreimd hatte angeregt, die fälligen Kosten für die Vierbeiner zu prüfen.
Bürgermeister Richard Tischler und Verwaltungs-Geschäftsleiter Bernhard Baumer legten dem Gremium bei der Sitzung am Mittwoch in der Schulturnhalle Zahlen vor. Bislang mussten Hundehalter in der Stadt 25 Euro für den ersten Hund, 50 Euro für ein zweites und 70 Euro für jeder weitere Tier bezahlen. Für Kampfhunde werden 500 Euro fällig. Für bestimmte Nutz-Hunde wie Jagdhunde wird bisher ein ermäßigter Satz von 12,50 Euro fällig. Die Höhe wurde zuletzt 2007 festgelegt.
Vergleichshalber legte die Verwaltung die Sätze aus anderen Kommunen vor. Sie reichen von generell 20 Euro pro Tier in Schwarzenfeld bis hin zu 40 Euro, die in Nabburg ab Januar für Vierbeiner fällig werden. Die Große Kreisstadt Schwandorf erhebt 30 Euro pro Tier, für Kampfhunde 600 Euro, Wernberg-Köblitz einheitlich 36 Euro. Die Steuern werden jeweils jährlich fällig.
Stadtrat Eduard Dippel (FWG) schlug vor, die Sätze unverändert zu lassen. "Die Preise passen einigermaßen," sagte er. "Wir sollten eher prüfen, wer überhaupt Steuern bezahlt". Das sei kaum zu leisten, entgegnete der Bürgermeister. Er schlug eine, laut seinen Worten "maßvolle Erhöhung" vor: Für den ersten Hund sollen künftig 30, für den zweiten 60, für den dritten und jedes weitere Tier 80 Euro fällig werden. Der ermäßigte Satz bleibt unverändert. Darauf einigte sich der Stadtrat ohne weitere Debatte einstimmig. "Wir sollten dann aber mehr Spender für Hundekotbeutel und zusätzliche Abfalleimer aufstellen", schlug zweite Bürgermeisterin Johanna Mertins vor. Das sagte Tischler zu.















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