Jahresrückblick, einmal anders: Um die Stadtratssitzung unter Corona-Vorzeichen nicht unnötig zu verlängern, gab Bürgermeister Richard Tischler seine Rede zu Protokoll, und den Räten ins Informationssystem.
Tischler verweist in seinem Manuskript auf die zahlreichen Aufgaben, die durch die Pandemie auf die Stadt zugekommen seien. Nach anfänglicher Unsicherheit zeige sich nun Ende des Jahres, dass doch einiges erledigt werden konnte. Die Finanzen fielen besser aus, als zunächst befürchtet. Großprojekte wie die Sanierung der Bahnhofstraße mussten aber verschoben werden. Dafür ist der "Kellerweg" endlich fertig, jetzt können die Planungen für eine Fußgängerbrücke in Iffelsdorf aufgenommen werden.
Die Schulen seien mit WLAN, Tablets und Notebooks für den digitalen Unterricht ausgestattet worden. Auch viele Aufgaben des Rates und der Verwaltung wurden über das Netz erledigt. "Doch Straßen sanieren, Wasserleitungen reparieren und Müll aufsammeln kann man nicht digital", so Tischler in seinem Manuskript.
Sein Dank galt deshalb den Mitarbeitern des Rathauses und der Außenstellen. Besonders hob er die Beschäftigten an den Schulen, Kindertagesstätten, im Hort und im Altenheim hervor.
Tischler bedauert, dass die nach der Kommunalwahl ausgeschiedenen Stadträte bislang nicht verabschiedet werden konnten. Das werde nachgeholt. Das neue Gremium setzte die sachorientierte, gute Zusammenarbeit nahtlos fort: "Auch das neue Gremium lässt sich ausschließlich von der Frage leiten, welcher Weg der beste für die Stadt und die Ortsteile ist".
Zweite Bürgermeisterin Johanna Mertins (CSU) gab den Dank an den Bürgermeister zurück, der sich als Teamplayer verstehe. "Pfreimd steht gut da", sagte Mertins. Auch sie sprach der Verwaltung ein besonderes Lob aus. "Wir hoffen, dass wir bald wieder in einer – wenn auch neuen – Normalität weiterarbeiten können", sagte Mertins. "Bleibt's alle gesund", richtete Mertins Wünsche an das das Gremium und die Pfreimder.
"Auch das neue Gremium lässt sich ausschließlich von der Frage leiten, welcher Weg der beste für die Stadt und die Ortsteile ist."
















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