17.02.2020 - 11:36 Uhr
Pichlberg bei TrabitzOberpfalz

CSU Trabitz: Mit Herz, Leidenschaft und Verstand an der Spitze

Carmen Pepiuk will auch weiterhin Bürgermeisterin in Trabitz bleiben. Dafür strebt sie weitere wichtige Ziele an. Welche das sind, erläuterte sie in eine Bürgerversammlung.

Auch Bundestagsabgeordneter Albert Rupprecht besucht die Bürgerversammlung des Trabitzer CSU-Ortsverbands.
von Jürgen MaschingProfil

Bürgermeisterin Carmen Pepiuk begrüßte im Feuerwehrhaus neben ihren Gemeinderatskandidaten auch Bundestagsabgeordneten Albert Rupprecht, der es sich nicht hatte nehmen lassen und nach Pichlberg kam. Sie stellte heraus, dass sie auch die nächsten sechs Jahre die Gemeinde Trabitz führen wolle. „Doch dies geht nur zusammen mit den Bürgerinnen und Bürgern, mit Organisationen und Vereinen.“ Mit Blick in die Vergangenheit meinte sie: „Mit Stolz blicke ich auf die vergangene Zeit zurück.“Viel wurde geschaffen in der Gemeinde Trabitz. Dabei nannte sie unter anderem die Dorferneuerung in Zessau, den Breitband-Fernmeldenetzausbau, die Ausweisung neuer Baugebiete, die Meierhofsanierung und die Bearbeiten für einen neuen Kindergarten. Speziell verwies sie auf das Pichlberger Überschwemmungs- und Erosionsschutzprojekt.

Dazu kamen noch Anschaffungen wie zum Beispiel das neue LF 10 für die Feuerwehr Burkhardsreuth oder das neue TSF für die Feuerwehr Feilersdorf-Grub-Bärnwinkel. Insgesamt wurden in den letzten sechs Jahren rund 6,5 Millionen Euro investiert. „Trotz dieser Investitionen konnten wir die Schulden reduzieren, und da sind wir sehr stolz darauf.“ In Zahlen heißt das: Der Schuldenstand wurde von rund 625 000 Euro auf knapp 200.000 Euro reduziert. Dazu seien auch viele Fördermittel nötig gewesen.

Auch den Meierhof sprach sie dabei an, der mit einer Förderung saniert wurde. Seit 1. Februar sind nun drei Kinder hier untergebracht. „Zu den wildesten Gerüchten möchte ich sagen: Es sind keine schwer erziehbare Kinder, drogen- oder alkoholkranke Kinder oder selbstmordgefährdete Kinder. Es sind Kinder aus schwierigen Familienverhältnissen stammen“, erklärte Pepiuk.

Die Ziele, die die Bürgermeisterin danach ansprach, stehen unter dem Motto "An Morgen denken, für die Zukunft handeln, statt in Gestern zu verharren". Dazu sprach sie verschiedene Punkte an, die ihr wichtig erscheinen. Dies waren unter anderem Energie und Umwelt, dazu die Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED oder Photovoltaik auf Dächern von gemeindlichen Liegenschaften sowie die Sanierung verschiedener Straßen im Gemeindebereich. Besonders für Pichlberg sprach sie die Umsetzung der Maßnahme zum Schutz von Boden und Gewässern an. Auch die weißen Flecken im Breitbandausbau sollen angegangen werden. „Nach dem Motto ,Zuerst das Notwendige, dann das Wünschenswerte' werden wir die Maßnahmen vorbehaltlich der Finanzierbarkeit umsetzten“, erklärte Pepiuk.

Stolz zeigte sie sich auch auf die Liste der Gemeinderatskandidaten für Trabitz. „Wir haben viele junge Leute dabei, aber auch Erfahrene.“ Die anwesenden Kandidaten stellten sich danach kurz mit ihren Zielen und Wünschen vor. „Wir haben alle Berufs- und Altersgruppen abgedeckt und mit neun Frauen auch eine hohe weibliche Quote.“. Und wichtig ist ihr auch, dass fast alle Ortsteile in der Liste vertreten sind.

„Hier kann man feststellen, hier ist Humor, Herzblut und Engagement“, meinte dann Bundestagsabgeordneter Albert Rupprecht. „Ich habe die letzten Jahre Carmen Pepiuk als klasse Bürgermeisterin erlebt, angenehm und sympathisch.“ Zudem wies er auf die Projekte hin, die schon geschafft wurde. „Und nicht durch Verschuldung, sondern durch Schuldenabbau“, erklärte Rupprecht. Zu den Fördergeldern meinte er schmunzelnd: „Irgendwann wird sie zur Regierung der Oberpfalz fahren und nicht 90 Prozent Förderung bekommen, sondern 110 Prozent.“

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