29.03.2019 - 12:02 Uhr
PirkOberpfalz

Fährten vom Wolf

Neben einer Erhöhung der Abschusszahlen geht es bei der Jagdgenossenschaft Pirk um umfangreiche Wegebaumaßnahmen und den Wolf. Das in drei Jagdbögen unterteilte Gebiet rund um den Hauptort umfasst über 1100 Hektar.

von Externer BeitragProfil

Turnusgemäß wurden im abgelaufenen Jahr die Wegebaumaßnahmen in Zusammenarbeit mit den Gemeindearbeitern auf die Ortschaften Pirk, Pischldorf und Au konzentriert. Bürgermeister Bauer sprach von einer guten Zusammenarbeit. Jagdvorsteher Markus Kick berichtete, dass insgesamt 7200 Euro aus der Kasse der Jagdgenossenschaft für Wege und Pflegearbeiten ausgegeben wurden. Die Finanzierung erfolgte aus den Rücklagen aus nicht ausbezahlten Jagdpachterträgen. Kick: "Es wurden etwa 800 Tonnen Schotter und Füllmaterial verbaut."Auch für das kommende Jagdjahr wird auf eine Auszahlung der Jagdpacht zugunsten des Wegebaus verzichtet. Hubert Pausch soll erneut mit Mulcharbeiten betraut werden.

Das Vegetationsgutachten ergab eine verstärkte Verbissbelastung. Mit den Jagdpächtern einigte man sich auf eine Erhöhung der Abschusszahlen um drei Stück Rehwild je Jagdbogen und für jedes der drei kommenden Jahre.

Für die Jagdpächter berichtete Alfons Ermer von einer Strecke von sieben Wildschweinen. Der Rehwildabschuss wurde erfüllt. Eine Feststellung auffälliger Fährten im Jagdgebiet lässt möglicherweise auf einen Wolf schließen. "Das müssen wir im Auge behalten."

Die Neuwahlen brachten folgendes Ergebnis: Jagdvorsteher Markus Kick, Stellvertreter Andreas Pausch, Beisitzer Lothar Hofmann und Erwin Hilburger, Schriftführer Alfons Ermer, Kassier Georg Kick. Kassenprüfer sind Johannes Pausch und Hans Kick.

Weiden in der Oberpfalz
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