Der Vogel machte sich schon am 18. Februar auf dem Dunstkamin des Gärkellers der ehemaligen Brauerei Schwab daran, seinen Horst zu inspizieren, wie es Gemeindearbeiter Josef Meißner beobachtete und dokumentierte. Normalerweise war es in den letzten Jahren üblich, dass Störche Ende März zurückkehren.
Aber schon vor zwei Jahren flog der erste Storch, oft das Männchen, am selben Datum, im letzten Jahr zwei Tage später. Das Storchenweibchen lässt sich mehr Zeit und kommt meistens einige Wochen später. Für zwei bis drei Stunden täglich unternimmt der große Vogel Erkundungsflüge.
Er ist vermutlich aus seinem Winterquartier in Afrika eingeflogen. Aber immer öfter überwintern Störche auch bei uns. Einige probieren es aus, und wenn es funktioniert, wird es in die nächste Generation übertragen. Bei anhaltender Nahrungsknappheit wegen starkem Frost und geschlossener Schneedecke treten sie aber die Winterflucht iin südliche Gebiete an, nach Spanien oder auch nur in die wärmere Bodenseegegend. Diesen Winter waren mehrere Weißstörche auf den Naabwiesen im Bereich Rothenstadt zu sehen, wo sie den kalten Temperaturen mit eingezogenem Hals trotzten.
















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