Seit 50 Jahren Priester: Feier für Ruhestandsgeistlichen Josef Beer

Sein goldenes Priesterjubiläum hat Ruhestandspfarrer Josef Beer gefeiert. Dank der Beliebtheit des Geistlichen, der seit 50 Jahren als Priester wirkt, avancierte die Feier quasi zu einem Dorffest in Pittersberg.

Chorleiterin Karin Hottner (links) gratulierte im Namen des Kirchenchors dem Ruhestandsgeistlichen Josef Beer (rechts) mit einem Geschenk zum goldenen Priesterjubiläum.
von Autor GMProfil

In der Nikolauskirche fand ein Dankgottesdienst zum 50-jährigen Priesterjubiläum von Josef Beer statt, der gesellige Teil schloss sich im Vereinszentrum und Schützenheim an. Josef Beer sei in der Pfarreiengemeinschaft neben dem verantwortlichen Seelsorger Herbert Grosser der "Pfarrer mit Leib und Seele". Seit acht Jahren lebt Beer in Ebermannsdorf, um für alle Pfarrei-Mitglieder gleichermaßen da sein zu können. Der 77-Jährige, dessen Heimatpfarrei Pittersberg ist, war vor seinem Ruhestand 42 Jahre lang Priester im Bistum Regensburg: von Pressath über St. Konrad Regensburg bis Kareth-Lappersdorf.

Zur Feier des Priesterjubiläums spielte die Blaskapelle Neukirchen unter der Leitung von Gerald Bink, in den Festzug reihten sich neben den Vereinen mit ihren Fahnen viele Gäste des Pfarrers ein. Mit vorbereitet hatte dieses Fest Elisabeth Vogl, seit 18985 Haushälterin von Josef Beer. Mit Beer feierten der Amberger Regionaldekan Markus Brunner (St. Georg) und Diakon Edwin Berner von Spindlhof in Regenstauf den Festgottesdienst. Beer dankte Gott für die täglich notwendige Kraft seit 50 Jahren, die er gerade als Priester brauche. Musikalisch gestaltete der von Karin Hottner geleitete Kirchenchor die Messe.

Beer habe in den vergangenen Jahren Großartiges als Seelsorger geleistet, sagte Dekan Markus Brunner. Beer sei seinen Mitmenschen zum Segen geworden. In den Mittelpunkt seiner Predigt rückte Brunner das Bildnis vom Sämann. Beer habe seinen Priesterauftrag mit Herz sowie aus Überzeugung erledigt. Als Geistlicher dürfe man nicht müde werden, zuversichtlich zu sein, so Brunner weiter. Beer hatte auf Geschenke zu seinem Jubiläum verzichtet, stattdessen um eine Sammlung für missionarische Zwecke gebeten.

Bei der weltlichen Feier im Schützenheim sang Gemeindereferentin Kathrin Blödt mit Mesner-Kolleginnen G'stanzln auf den stets heiteren Pfarrer. Auch Kirchenpfleger Josef Schlegl würdigte Beer: Dieser habe für alle Gläubigen immer ein offenes Ohr, sei am Pittersberg kirchlich ein guter Steuermann und als Pfarrer ein Vorbild. Der Jubilar selbst freute sich, dass sich bei der Vorbereitung der Feier zu seinem goldenen Priesterjubiläum das ganze Dorf sehr angestrengt habe. Alle hätten bestens zu einen schönen Tag beigetragen.

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