15.01.2020 - 10:05 Uhr
PleysteinOberpfalz

Mehr Ausgaben als Einnahmen in Pleystein

Förster Andreas Eiser rechnet beim Körperschaftswald der Stadt Pleystein für 2020 mit einem Defizit. Der Stadtrat ist am Dienstag darüber informiert worden.

von Josef PilfusekProfil

Sollen wir es bei den bisherigen Stimmbezirken für die Kommunalwahlen am 15. März belassen? Mit dieser Frage hat sich der Stadtrat in seiner ersten Sitzung in diesem Jahr am Dienstag eingehend beschäftigt und die Stimmbezirke eingeteilt.

„Wir rechnen dieses Mal mit etwa 70 Prozent Briefwählern“, vermutete Günter Gschwindler. Nach den Aussagen des Geschäftsleiters war der Anteil 2014 bei 60 Prozent gelegen. Damit die Auszählung möglichst schnell über die Bühne gehen kann, sprach sich das Kommunalgremium wieder für drei Briefwahlvorstände aus. Dagegen wird nur noch ein Stimmbezirk „Pleystein“ gebildet. Einig war sich der Stadtrat auch, die Stimmbezirke in den Ortsteilen Burkhardsrieth, Lohma und Miesbrunn zu belassen.

„Das sind verantwortungsvolle Aufgaben,“ beschrieb Bürgermeister Rainer Rewitzer die Tätigkeit der Wahlvorsteher, Stellvertreter, Schriftführer und Beisitzer in den Wahlvorständen. Und so fand sein Vorschlag, das Erfrischungsgeld auf 30 Euro festzusetzen, Billigung. Wer im Öffentlichen Dienst beschäftigt ist und für die Mitarbeit frei bekommt, erhält 25 Euro.

„Wir werden wohl nichts erwirtschaften“, sagte das Stadtoberhaupt zu dem von Förster Andreas Eiser erstellten Jahresbetriebsplan für den städtischen Körperschaftswald. Dabei bezifferte Rewitzer das zu erwartende Defizit auf 5030,89 Euro und informierte, „dass das Ergebnis 2019 noch nicht vorliegt“.

Formsache war die Zustimmung zu den Bauanträgen zur Errichtung eines Einfamilienwohnhauses mit Garage sowie Abbruch und Neubau eines Geräteschuppens in der Nähe Stadtgraben West und zum Wohnhaus-Abbruch mit angebautem Gebäude und Abbruch eines Nebengebäudes mit Garage sowie Neubau eines Wohnhauses mit Garage in Spielhof. Das galt auch für den Antrag auf Vorbescheid für Renovierung und Umbau eines Zweifamilienwohnhauses zu einem Einfamilienwohnhaus mit besonderer Dachform und erweiterter Garage.

„Am 1. Februar gibt es zehn neue Linien beim BAXI“, war eine der Informationen des Bürgermeisters, der auch wissen ließ, dass nach einer Aussage der Telekom die nördlichen Ortsteile mit Glasfaser versorgt werden. „Es sind 23 Hausanschlüsse erfolgt“, sagte er. Bedauern löste seine Bekanntgabe über den Rücktritt von Edeltraut Höhne als Seniorenbeauftragte aus.

Für den 7. Februar kündigte Rewitzer die Auftaktveranstaltung zum Integrierten Ländlichen Entwicklungskonzept (ILEK) in Eslarn an. Helmut Rewitzer (SPD) wies noch auf den schlechten Zustand des Belags an der Kreuzberg-Anlage im Bereich des Stadtweihers hin.

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