24.08.2018 - 11:21 Uhr
PleysteinOberpfalz

Meilenstein der Wasserversorgung

Ein kleines Hinweisschild an der Staatsstraße von Pleystein Richtung Vohenstrauß nahe des früheren Bahnübergangs macht auf eine Baustelle im Wald aufmerksam: Die Kühbühler Quellen werden umfangreich saniert.

Zweite Bürgermeisterin Andrea Lang (Fünfte von links) informiert sich mit Geschäftsleiter Günter Gschwindler (Dritter von rechts) über den Fortschritt der Arbeiten zur Sanierung der "Kühbühler Quellen".
von Walter BeyerleinProfil

(bey) Die Stadt sichert die öffentliche Wasserversorgung. Die „Kühbühler-Quellen“ 4, 5 und 6 werden umfangreich saniert. Das kostet rund 206.000 Euro. Nach Ende der Arbeiten sind alle oberflächennahe Quellfassungsbereiche im Bereich der Versorgungszone Pleystein saniert. Damit werden auch langfristig die hygienischen Anforderungen an die Trinkwasserversorgung erfüllt. Für Geschäftsleiter Günter Gschwindler ein „Meilenstein“ in der Geschichte der städtischen Wasserversorgung.

Zweite Bürgermeisterin Andrea Lang, Gschwindler, Bauhofleiter Siegfried Völkl, Alexandra Völkl, Bamler Bauingenieur GmbH und Lorenz Ermer von der beauftragten Firma Josef Hartinger, Kleinschwand trafen sich auf der Baustelle, um über die weiteren Arbeiten zu sprechen.

Mit der Sanierung der „Kühbühler Quellen“ war bereits im Herbst letzten Jahres begonnen worden. Zunächst wurde die Quelle 4 saniert, im Anschluss daran begannen die Arbeiten an den Quellen 5 und 6. Das Wetter machte einen Strich durch den Zeitplan, so dass die Arbeiten nicht abgeschlossen werden konnten. Im Vormonat rollten wieder die Baumaschinen an.

Der Umfang der Arbeiten wurde von der Bamler Ingenieur GmbH festgelegt, erklärt Alexandra Völkl. Ein Hauch Sahara ist bei der Baustelle derzeit zu erkennen: Feinster, ständig aufwirbelnder Sand und heiße Temperaturen machen den Arbeitern das Leben schwer.

Im Einzelnen legten die Arbeiter die bisherigen Quellfassungen frei und entfernten unterirdische Teile und errichteten die neue Staumauer. Sie soll das Quellwasser im Fassungsbereich zu halten. Danach brachten die Arbeiter eine neue, gewaschene und desinfizierte Kiesschüttung ein und bauten gelochte Steinzeugrohre ein. Im weiteren Fortgang der Arbeiten kam darüber eine Folienabdichtung, ein Betondeckel und eine 30 Zentimeter starke Lehmabdichtung. Das Oberflächenwasser wird getrennt in den Vorfluter eingeleitet. Abschließend werden die Quellfassungsbereiche mit Erdreich und Mutterboden überdeckt. Bis Mitte September sollen die Sanierungsarbeiten beendet sein.

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