11.11.2020 - 12:56 Uhr
PleysteinOberpfalz

Pleystein: Innensanierung der Grundschule steht an

Die Renovierung der Außenfassade der Bildungseinrichtung ist abgeschlossen. Nun stehen im Gebäude einige Maßnahmen an.

Die Sanitärräume der Zottbachtal-Grundschule müssen dringend erneuert werden.
von Walter BeyerleinProfil

In der nicht öffentlichen Sitzung am 27. Oktober hatte der Stadtrat über Sanierung der Zottbachtal-Grundschule im Förderverfahren nach dem Finanzausgleichsgesetz entschieden. In der öffentlichen Sitzung am Dienstag wurde dafür der entsprechende Beschluss gefasst.

Doch daraus entwickelten sich unterschiedliche Anträge von CSU und SPD/FWG. Die CSU spricht sich wegen einer neuen Heizungsanlage für die Zottbachtalschule für Errichtung eines Heizwerks einschließlich Nahwärmenetz für die Stadt aus, zugleich auch für die Bildung eines Arbeitskreises zur Umsetzung des Projekts. Die SPD/FWG-Fraktion wünscht sich die Einsetzung eines „Bauherrenvertreters“ im Zuge der Sanierung der Zottbachtalschule. Über die beiden Anträge traf der Stadtrat keine Entscheidung.

Weiterer Bericht aus der Sitzung des Pleysteiner Stadtrats

Pleystein

Nach Abschluss der energetischen Sanierung der Außenfassade sowie der Erneuerung der Fenster und Eingangstüren an der Grundschule mit Fördermitteln aus dem Kommunalinvestitionsprogramm KIP soll jetzt die Innenraumsanierung mit Fördermitteln aus dem Kommunalinvestitionsprogramm KIP-S angegangen werden. Darüber hinaus ist angedacht, mit weiteren Einzelmaßnahmen die Renovierung der Bildungseinrichtung abzuschließen. Im Wesentlichen handelt es sich um die Brandschutzertüchtigung, die Erneuerung der elektrotechnischen Installation mit Ausbau informationstechnischer Anlagen, den barrierefreien Ausbau, die Dachsanierung, den Einbau einer neuen Heizungsanlage und die Erneuerung der Sanitärbereiche.

Bereits im September 2018 hatte der Stadtrat beschlossen, einen formellen Antrag auf Gewährung einer Zuwendung nach dem Bayerischen Finanzausgleichsgesetz, unabhängig und zusätzlich zu den Förderungen nach dem Kommunalinvestitionsprogramm, zu stellen. Eine Nennung von Beträgen für die Sanierungsmaßnahmen erfolgte in der öffentlichen Stadtratssitzung nicht, weil die Ausschreibungen für die Maßnahmen laufen. Noch offen ist laut Geschäftsleiter Günter Gschwindler auch der Umfang des barrierefreien Ausbaues. Hier entscheidet die Regierung der Oberpfalz, ob eine Aufzugsanlage eingebaut werden muss oder ein Treppenliftsystem ausreicht.

Zu Beginn der Sitzung hatte Bürgermeister Rainer Rewitzer Beschlüsse aus dem nichtöffentlichen Teil der Sitzung am 13. Oktober bekannt. Demnach wurde der Auftrag für die Sanierung des Treppenaufgangs zum Kreuzbergkloster vergeben. Der Auftrag umfasst Pflaster- und Schlosserarbeiten. Ebenfalls beauftragt wurde die Beseitigung der Unwetterschäden an der Straße von Miesbrunn nach Reinhardsrieth.

Für Sie empfohlen

 

 

 

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.