14.10.2021 - 12:03 Uhr
PleysteinOberpfalz

Pleystein schreibt schnelles Internet für einige Ortsteile aus

Der Pleysteiner Stadtrat macht den nächsten Schritt zur Breitbandversorgung von Vöslesrieth, Lohma und Burkhardsrieth. Zwei Ortsteile müssen dagegen noch länger warten.

Bis die Leerrohre, in die später die Glasfaserkabel verlegt werden, in den Ortsteilen Vöslesrieth, Lohma (Ort und Siedlung) sowie Burkhardsrieth verlegt sind, kann es noch bis zu fünf Jahre dauern.
von Walter BeyerleinProfil

Die Stadt Pleystein wird auf der Basis eines „Wirtschaftlichkeitsmodells“ die Breitbandversorgung nach der Gigabitrichtlinie für die Ortsteile Vöslesrieth, Lohma Ort und Lohma Siedlung sowie Burkhardsrieth ausschreiben. Nicht berücksichtigt werden die Ortsteile Peugenhammer und Miesbrunn.

Günther Pichlmaier, Firma Corwese, hatte dem Gremium ausführlich die Möglichkeiten der Finanzierung mit Förderhöchstbeträgen und -sätzen aufgezeigt. Feststeht, dass bei Verlegung des Glasfaserkabels auch die Anschlüsse bis in die Häuser verlegt werden. Als Zeitraum für die Umsetzung der Anschlüsse rechnet Pichlmaier mit bis zu fünf Jahren. Gleichzeitig räumt der Vertreter der Firma Corwese ein, dass bei der Verlegung des Glasfaserkabels auch Straßen oder Gehwege geöffnet werden müssen. Bei Anschluss der Ortsteile könne die Stadt mit einer Förderung von 90 Prozent rechnen.

Unterstützung für Lagerhalle

Einstimmig erteilte der Stadtrat das gemeindliche Einvernehmen zum Bauantrag von Stefan Voit für den Anbau einer Lagerhalle „Halle 20“, Am Spatwerk 1-5. Stefan Voit erklärte dazu, diese Halle zu benötigen, um in Zeiten von Materialknappheit genügend Lagerkapazitäten zu haben. Geschäftsleiter Günter Gschwindler erklärte auf Anfrage aus dem Gremium, dass für dieses Bauvorhaben der Bebauungsplan zu ändern sei. Es könne aber Unternehmern nicht zugemutet werden, diese Änderung abzuwarten. In der Regel dauern derartige Änderungen rund eineinhalb bis zwei Jahre, sagte Geschäftsleiter. „Diese Zeit hat ein Unternehmer nicht“.

Straßenlampen: Entscheidung nicht öffentlich

Ohne Ergebnis in der öffentlichen Sitzung endete die Diskussion über die Straßenbeleuchtung vom Bischof-Wittmann-Haus in die Straße Am Mühlgraben. Dafür wären laut Bürgermeister Rainer Rewitzer sieben Brennstellen notwendig. Josef Windirsch (CSU) nannte den zur Aufstellung der Straßenlampen vorgesehenen Straßenbereich „ein finsteres Loch, aber nicht erst seit heute“. Für Werner Rieß (FWG/SPD) ist diese Beleuchtung „mehr als überflüssig“. Er sei absolut dagegen, dass jeder Winkel ausgeleuchtet werden müsse. Uli Weig (FWG/SPD) sagte, er verstehe den Wunsch des Antragstellers, sehe dafür aber in den Finanzen der Stadt keinen Spielraum. Stefan Voit (CSU) meinte, angesichts von Grabungsarbeiten im fraglichen Gebiet (nichtöffentlicher Teil) könne das Kabel für die Stromversorgung der Straßenlampen mit verlegt werden. Die letztliche Entscheidung blieb den Zuhörern versagt, weil die Entscheidung „pro oder contra“ Straßenlampen in den nichtöffentlichen Sitzungsteil verlegt wurde.

Bürgerversammlung terminiert

Die Bürgerversammlung findet laut Ankündigung von Bürgermeister Rainer Rewitzer am 18. November 2021, 19 Uhr, voraussichtlich im Hotel „Regina“ statt.

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