Was ist los im Pleysteiner Horst? Nachdem die erste Störchin nach drei Tagen wieder verschwand, suchte sich der Storchenmann eine neue Gefährtin. Storchenexperte Hubert G. Schmid vermutet, dass die „Dame“ noch nicht geschlechtsreif war. Das ist bei den Störchen erst ab dem dritten Lebensjahr der Fall.
Mit der jetzigen Störchin passt beim Storchenmann auch das Liebesleben. Hubert G. Schmid hat schon mehrere Paarungen beobachtet. Die neue Störchin hat eine deutliche gelbliche Färbung, was Rückschluss auf den Überwinterungsort ziehen lässt. Früher haben die Jungstörche meist zwei Jahre in Afrika überwintert und sind dann erst wieder nach Europa geflogen, wenn sie alt genug für die Brut waren.
Mittlerweile bleibe viele Jungstörche in Deutschland, Frankreich oder Spanien. Sie ziehen herum und stören zum Teil die brütenden Paare. Das kann zum Aufgeben der Brut führen, was bereits auf dem Pleysteiner Storchennest zu beobachten war. Wenn jetzt alles gut verläuft, könnte Ende Mai im Storchennest auf dem Kamin der früheren Molkerei der Storchennachwuchs zu sehen sein.















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