Die zweite Bürgermeisterin und stellvertretende CSU-Ortsvorsitzende Andrea Lang hat zahlreiche Gäste aus Politik, Vereinen, Wirtschaft und Feuerwehren sowie Vertreter der CSU, Frauen-Union (FU) und Jungen Union (JU) beim CSU-Neujahrsempfang in Pleystein begrüßt. Ein besonderer Willkommensgruß galt laut einer Pressemitteilung dem Ehrengast des Abends, Landrat Andreas Meier.
In ihrer Ansprache ging Andrea Lang den Infos auf die aktuelle politische Lage ein. Internationale Krisen, wirtschaftliche Unsicherheiten und eine zunehmend instabile Weltordnung stellten Deutschland und Europa vor große Herausforderungen. Diese Entwicklungen wirkten sich auch auf die Region aus: Arbeitsplätze gerieten unter Druck durch hohe Steuern, steigende Lohnnebenkosten und eine zunehmend belastende Bürokratie. Lang forderte, Deutschlands frühere Stärke in Technik und Innovation wiederzuerlangen. Gleichzeitig verwies sie auf die positive Entwicklung der nördlichen Oberpfalz, die sich vom einstigen „Armenhaus“ zu einer Region mit zukunftsorientierten Unternehmen entwickelt habe. „Unsere Heimat kann Wirtschaft – sie schafft Perspektiven vor Ort.“
Große Herausforderungen
Mit Blick auf die Kommunalwahl am 8. März bezeichnete Andrea Lang diese als „Hochamt der Demokratie“. Es gehe darum, wer Verantwortung in Stadt- und Gemeinderäten sowie im Kreistag übernehme. Die CSU, FU und JU böten mit ihren Kandidatinnen und Kandidaten ein offenes, ehrliches und kompetentes Angebot für Pleystein.
CSU-Bürgermeister- und Stadtratskandidat Christoph Müllhofer stellte seinen beruflichen Werdegang bei der BHS in Weiherhammer sowie sein langjähriges politisches und ehrenamtliches Engagement vor. Der Verzicht des amtierenden Bürgermeisters Rainer Rewitzer auf eine weitere Amtszeit habe ihn zur Kandidatur bewogen. Als wichtige Ziele nannte Müllhofer unter anderem den Städtebau, den Aufbau eines Nahwärmenetzes sowie die Ausweisung von Bauland für junge Familien sowie die Förderung von Schule und Kindergarten. Ein besonderes Anliegen sei ihm, sich für die Sanierung des Freibads einzusetzen, auch wenn die finanzielle Lage angespannt sei. Zudem wolle er der Wasser- und Abwasserversorgung hohe Priorität einräumen. „Es lässt sich viel erreichen, auch wenn wir jeden Cent vor dem Ausgeben zweimal umdrehen müssen, und dafür braucht es ein starkes Team, das gut zusammenarbeitet“, betonte Müllhofer unter großem Beifall der Gäste.
Kommunalpolitik ist Realpolitik
Landrat Andreas Meier würdigte den zahlreichen Besuch als Zeichen der Wertschätzung. Kommunalpolitik bedeute „Realpolitik“, da hier über konkrete Anliegen wie Kinderbetreuung, Feuerwehr, Baugebiete und Vereinsförderung entschieden werde. Besonders wichtig sei es, die Gesellschaft zusammenzuhalten und radikalen Kräften entschieden entgegenzutreten. Politik müsse an ihrer Arbeit der vergangenen Jahre gemessen werden, nicht an unrealistischen Versprechungen. Vertrauen in die handelnden Personen sei daher entscheidend.
Diese Meldung ist aus Informationen der genannten Organisation oder Behörde und mit Unterstützung durch KI erstellt worden.














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