21.05.2019 - 08:21 Uhr
PleysteinOberpfalz

Spenden knacken Rekord

Der Verein "Hoffnung für Menschen e.V." kann bei seinen umfangreichen Hilfsprojekten für Indien auf 1199 Patenschaften vertrauen. In der Jahreshauptversammlung nennt Vorsitzender Thomas Ebnet beeindruckende Zahlen.

von Walter BeyerleinProfil

Im Jahr 2018 standen dem Verein Einnahmen und Spenden in der bisherigen Rekordhöhe von 340.195 Euro zur Verfügung, an Gesamthilfe wurden 308.310 Euro an die Menschen in Indien ausgereicht. "Alles klingt einfach und liest sich leicht", meinte der Vorsitzende dazu, machte aber deutlich, wie viel Arbeit und Einsatz dahintersteckt, dieses Ergebnis zu erreichen.

Der überwiegende Teil der Patenschaften entfällt auf die Kinderpatenschaften (333) und die Slumkinder (358). Dann folgen die Übernahme von Studienbeihilfen, von Familienpatenschaften, Kinderdorfpatenschaften und Patenschaften für behinderte Menschen. Die Spenden werden für Schul- und Ausbildungskosen für die Kinderdorfkinder, für das Waisenhaus Kurusady, ein Heim für behinderte Kinder und Jugendliche, für Existenzhilfsprojekte wie Ankauf von Milchkühen, für den Unterhalt von Kinderdörfern und die Projekte zur Wasserversorgung verwendet.

Um die Spenden sinnvoll und gerecht zu verteilen, treffen sich die Verantwortlichen des Vereins im Rahmen der Indienreise mit ihren dortigen Partnern. Neben den Spenden der Mitglieder sind Benefizkonzerte, Fastenessen, ein Jazz-Brunch und das Multi-Kulti-Fest in Pleystein weitere Einnahmequellen, berichtete Ebnet per Power-Point. Welche von den Mitgliedern nicht unmittelbar wahrgenommenen Arbeiten zu tätigen sind, listete er auf: Regelmäßige Vorstandstreffen, Erstellen und Versenden von über 800 Spendenquittungen, die Homepage-und Flyeraktualisierung sowie regelmäßige Facebook-Beiträge.

Trotz seiner bisherigen enormen Leistungen hat sich "Hoffnung für Menschen" die Fortführung seiner erfolgreichen Arbeit mit dem Erhalt der Kinderdörfer, der Übernahme von Ausbildungskosten, auch im Internat für die Kinderdorfkinder, die Vermittlung von Patenschaften, Projekte unter dem Motto "Hilfe zur Selbsthilfe" einschließlich der Sicherung der Wasserversorgung zum Ziel gesetzt und sieht darin auch den Schwerpunkt seiner Arbeit, berichtete Ebnet den Mitgliedern. Im Rahmen des Kassenberichtes freute sich Richard Bäumler über einen neuen Rekord bei den Einnahmen und nannte dies ein Zeichen einer weiterhin fortbestehenden Dynamik mit einem Wachsen von Mitgliedern und Einnahmen.

Der Verein Hoffnung für Menschen zählt derzeit 232 Mitglieder, die mit ihren Beiträgen die laufenden Kosten finanzieren, um die Spenden für den eigentlichen Zweck der Hilfseinrichtung zur Verfügung zu haben, betonte Richard Bäumler. Wichtiger Einnahmeposten sind die vielen Veranstaltungen, im vergangenen Jahr in besonders großem Umfang das Benefizkonzert mit den "Altneihauser Feierwehrkapell´n", das über den finanziellen Aspekt hinaus den Verein in der Region noch besser bekannt gemacht hat, freute sich der Kassier. Pfarrer Antony Soosai, einst Begründer des Vereins "Hoffnung für Menschen" nannte das Kreuz und das Evangelium das Kennzeichen für die Hilfe. Er erinnerte daran, dass bei den Anfängen der Hilfe mit einem finanziellen Rahmen von 10.000 Euro gerechnet worden war.

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