14.07.2021 - 16:14 Uhr
PlößbergOberpfalz

Hohe Förderung für Brücke über den Liebensteiner Speicher

Mit der Brücke beim Liebensteinspeicher geht es jetzt ganz schnell. Grund ist eine Mitteilung, die das Rathaus erhalten hat.

Für das Projekt Stausee-Brücke und angrenzende Straßen liegt jetzt die Bestätigung für die Förderfähigkeit vor.
von Florian TrißlProfil

Bei der Sitzung des Marktrates teilte Bürgermeister Lothar Müller mit, dass die Bestätigung für die Förderfähigkeit des Projekts Stausee-Brücke und der Gemeindestraßen von Ödschönlind Richtung Dürnkonreuth und Stein eingegangen ist. Der Fördersatz beträgt maximal 80 Prozent. Nach der Zusage wird nun durch das zuständige Ingenieurbüro noch Anfang Juli die Ausschreibung erfolgen, Anfang August soll mit der Absenkung des Liebensteinspeichers begonnen werden und die Baustelleneinrichtung könnte dann ab Ende September starten.

Fortschritt beim Kooperatorhaus

Zum Sachstand des Kooperatorhauses in Beidl berichtete der Bürgermeister, dass von Seiten der Gemeinde der Überlassungsvertrag unterzeichnet sei und nun bei der Diözese in Regensburg liege. Als Hygienemaßnahme müsse noch eine zusätzliche Toilette eingeplant werden. Die Kosten hierfür belaufen sich nach Schätzungen auf etwa 16.000 Euro.

Marcus Fritsch (SPD) wollte wissen, wie man die steigenden Kosten den Bürgern erklären solle. Hier entgegnete Müller, dass bei Renovierungsarbeiten an so einem alten Gebäude immer unvorhersehbare Maßnahmen nötig werden könnten und dass eine derartige Kostensteigerung bei geplanten Kosten von über einer Million Euro kaum spürbar sei. Hans Klupp ergänzte, dass es sich zur Zeit sowieso nur um Kostenschätzungen handle. Genauere Zahlen seien erst nach Einholung der Angebote und Auftragsvergabe absehbar. Er dankte der Kommune auch dafür, dass der Überlassungsvertrag in der Verwaltung zügig weiterbearbeitet und an die zuständige Stelle bei der Diözese Regensburg weitergeleitet wurde.

Änderung des Bebauungsplans Neustädter Straße

Nachdem das Baugebiet in der Neustädter Straße teilweise als Mischgebiet ausgewiesen ist, hat das Auswirkungen auf die gewerbliche Nutzung. Deswegen stimmte das Gremium einstimmig für die Änderung des Bebauungsplans in ein allgemeines Wohngebiet. Nachteile für bestehendes Gewerbe im Kellerbrunnen entsteht dadurch nicht. Gedanken müsse man sich darüber machen, was mit dem früheren Faco-Gelände in der Flosser Straße geschehen soll. Müller verwies hier auf die Klausurtagung im Herbst diesen Jahres.

Grundschule Plößberg

Einen Brief mit der Unterschrift vieler Eltern wegen Lehrkräftemangel an der Grundschule Plößberg richteten Beteiligte an das Schulamt in Tirschenreuth. Wegen Ausfalls einer Lehrerin sei die Klasse zwischenzeitlich nur notdürftig betreut worden. Das Schulamt sicherte hier zu, dass dieses Problem durch entsprechende Lehrkräfte zum nächsten Schuljahr behoben werde.

Jungbürgerversammlung

Bettina Krapfl (FW) informierte, dass es für das Projekt "Jugendrat" schon einige Interessierte gebe. Die beiden Jugendbeauftragten baten trotzdem darum, weiter Werbung zu machen und weitere Jugendliche dafür zu begeistern. In Absprache mit dem Bürgermeister solle heuer dafür noch eine Jungbürgerversammlung abgehalten werden.

Weiterer Bericht von der Marktratssitzung

Plößberg

 

 

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.