11.04.2021 - 09:40 Uhr
PlößbergOberpfalz

Räume auch für Jugendliche reserviert

Einen Platz für das mobiles Jugendzentrum des Landkreises reservierten sich die Jugendbeauftragten der Marktgemeinde Plößberg im Generationenhaus.

Im Generationenhaus in der Blumenstraße entstehen Räume für die Nachbarschaftshilfe, Senioren- und Behindertenbeauftragten, den Quartiersmanager der „Sozialen Mitte“, sowie für Familien und Jugendliche.
von Lena Schulze Kontakt Profil

Die Jugendbeauftragten Bettina Krapfl und Philip Böckl stellten in der April-Sitzung des Marktrats am Dienstagabend den Antrag, dass im Generationenhaus in der Blumenstraße 22 Räume für das geplante mobile Jugendzentrum des Landkreises reserviert werden. "Den Antrag finde ich berechtigt", kommentierte Bürgermeister Lothar Müller. "Aber ich sehe es als selbstverständlich, dass wir dafür Räume zur Verfügung stellen."

CSU-Fraktionsvorsitzende Tina Zeitler stellte kürzlich das Konzept des mobilen Jugendzentrums, eine Idee der Frauen-Union, im Kreisausschuss vor. Jede Gemeinde, die sich beteiligen will, stellt Räume für die Jugend zur Verfügung. Dort veranstalten dann zwei Fachkräfte, die am Landratsamt angestellt sind, in regelmäßigen Abständen Projekte und ortsbezogene Aktionen mit den Jugendlichen. Zeitler begrüßte es, dass dafür Räume im Generationenhaus bereitgestellt werden. Insgesamt sind im Generationenhaus Räume für die Nachbarschaftshilfe, für die Senioren- und Behindertenbeauftragten, für den Quartiersmanager der "Sozialen Mitte", sowie für Familien und Jugendliche vorgesehen. Aktuell werde ein Quartiersmanager für die "Soziale Mitte" gesucht, informierte der Bürgermeister.

SPD-Fraktionssprecher Marcus Fritsch hakte nach, ob sich nach dem Rücktritt von Seniorenbeauftragten Günther Grieshammer vor einem Jahr ein Ersatz gefunden hat. "Nein, wir suchen immer noch", antwortete Müller. Dann wollte Fritsch noch wissen, was genau man sich unter einem Quartiersmanager vorstellen könne. Dieser sei Ansprechpartner für alle Belange in Sachen "Soziale Mitte" und Vermittler zwischen Gemeinde, Bürgern und Organisationen, die mit dem Projekt zu tun haben, erklärte der Bürgermeister. Vorgespräche für diesen Posten laufen bereits mit städtebaulichem Berater Klaus Zeitler.

SPD-Marktrat Hans-Dieter Dietl erkundigte sich, ob aufgrund der geballten Anfragen nach Räumen im Generationenhaus überhaupt noch Platz sei. Die Beteiligten könnten sich auch Räume teilen oder nacheinander nutzen. "Ich sehe keine Termindichte", entgegnete Müller.

Im Haushalt sind für die Sanierung 832000 Euro eingeplant

Plößberg

 

 

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